Nordhalben
Gemeinderat

Für Nordhalben ist ein bleibendes Kunstwerk im Gespräch

Informationen aus der Steuerungsgruppe, Beschlüsse und die Ernennung eines Ansprechpartners standen im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Michael Pöhnlein (FW) informierte darüber, das...
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Michael Büttner
Michael Büttner

Informationen aus der Steuerungsgruppe, Beschlüsse und die Ernennung eines Ansprechpartners standen im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Michael Pöhnlein (FW) informierte darüber, dass die Bürgerversammlung des Marktes Nordhalben am 21. Februar um 19 Uhr im Haus des Gastes stattfinden wird.

Holz-Art: Finanzierungsprobleme

Bürgermeister Michael Pöhnlein (FW) gab ein Schreiben von Ingo Cesaro bezüglich der HolzArt XXII weiter. In diesem Jahr wird die Finanzierung schwieriger, da einige Sponsoren abgesprungen sind, auch die Staatsforsten. Nach Rücksprache mit Michael Büttner (FW) sind diese nun doch bereit, zu sponsern. Die Kosten für Nordhalben würden 650 Euro betragen plus Kost und Übernachtung.

Bernd Daum (FW) dankte Ingo Cesaro und meinte, es sei jedes Jahr eine gute Sache, besonders für die Schüler, um das Kunstverständnis zu wecken. Rudolf Ruf (CSU) regte an, für das aktuelle Jahr des Ehrenamtes ein Kunstwerk schaffen zu lassen, das auch in Nordhalben bleibt. Ob das der Künstler von HolzArt oder ein anderer macht, sei egal. Die Gruppe NohA unterstützt die Kunst sehr und man solle schauen, ob es dafür Zuschüsse geben könnte. Aus dem Nordhalben Fond würde Ruf das Geld nicht nehmen. Auch Michael Wunder (CSU) meinte, dass man selbst eine gute Idee einbringen und das Kunstwerk dann in Nordhalben aufstellen würde. Bürgermeister Pöhnlein (FW) stellte den Antrag zwecks der Bezuschussung zurück und will erst noch mit Ingo Cesaro ein Gespräch führen.

Horst Wolf gen. Schmidt (FW) berichtete aus den Sitzungen und über die Fortschritte in der Steuerungsgruppe. Die Fragebogenaktion zwecks der Leerstände in Wallenfels und Steinwiesen wird noch ausgewertet. Bei der Sanierungsberatung wurden in diesen Orten 30 Anträge in 2018 genehmigt und 19 bereits abgerechnet.

"Diese Sache wird sehr gut angenommen, man sollte es auch für Nordhalben in Erwägung ziehen, wenn unsere vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen sind", meinte Wolf. Im Mittelpunkt stehe im Oberen Rodachtal die Ortsentwicklung und Wohnungsbau. In Nordhalben sei das auch schon teilweise nach außen sichtbar. Besonders ins Auge sticht die "Neue alte Werbetafel" am Ortseingang gegenüber der Nordwaldhalle. Die Bürger haben diese neu gestaltet und so informiert sie in Wort und Bild z. B. über den Adventsmarkt, den Ködellift, die Kerwa, Klöppelmuseum und vieles mehr.

Einstimmig wurde beschlossen, Gemeinderat Michael Büttner (FW) zum Verantwortlichen für die Projekte "Biodiversitätsgemeinde Nordhalben" und "Öko-Modellregion Frankenwald" zu ernennen. Michael Büttner nahm diese Aufgabe an und betonte, dass ihm die Natur sehr am Herzen liege und diese Projekte eine große Chance für Nordhalben sind. "Aber wir brauchen auch Helfer zur Unterstützung und vor allem das Verständnis der Nordhalbener Bevölkerung", meinte Büttner.

Die am Ortseingang bei der Nordwaldhalle angebrachten Hinweisschilder für die ansässigen Firmen und die Halle sind bereits in die Jahre gekommen und nicht mehr ansehnlich. Deshalb wurde von Seiten der Verwaltung eine Anfrage gestartet für eine Neugestaltung, diese war jedoch mit circa 3000 Euro nicht finanzierbar.

Gemeinderat Karl Roth (FW) kann nun ein Angebot von circa 1000 Euro machen und dieses wird auch von den ansässigen Firmen mitfinanziert, außerdem baut er den Rahmen kostenlos in Eigenregie. Der kommunale Eigenanteil liegt dann bei 400 Euro, die aus dem Nordhalben Fond finanziert werden sollen. Hans Blinzler (CSU) meinte, dass ein Schilderwald zwar nicht mehr zeitgemäß sei, aber das neue Schild ein Aushängeschild für Nordhalben sein könne. Bürgermeister Michael Pöhnlein (FW) betonte, dass dieses Konzept auch im Ort so fortgesetzt werden soll. Einstimmig wurde die Anfertigung des neuen Schildes beschlossen.

Über Stellenanzeige verärgert

Horst Wolf gen. Schmidt (FW) regte sich darüber auf, dass er aus dem Gemeindeblatt erfahren habe, dass der Markt Nordhalben eine Stellenanzeige aufgegeben hat bezüglich eines Verwaltungsangestellten, Hausmeisters in der Nordwaldhalle und Auszubildenden. Er meinte, dass solche Entscheidungen im Gemeinderat diskutiert werden sollten. Es kämen da doch erhebliche Kosten auf die Gemeinde zu. "Ich fühle mich als Gemeinderat übergangen", sagte Wolf.

Bürgermeister Pöhnlein (FW) sagte, dass dieser Punkt in der nichtöffentlichen Sitzung diskutiert werde. Die Stellen müssten teilweise krankheitsbedingt ausgeschrieben werden und bei dem Facharbeitermangel sei noch nicht klar, ob sich überhaupt jemand meldet. Michael Wunder (CSU) reklamierte ebenfalls, dass man erst aus dem Gemeindeblatt entnommen habe, dass der Hallenmanager gekündigt hat, es wäre besser gewesen, die Räte oder wenigstens die Fraktionsvorsitzenden per Mail zu informieren. sd



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