Erlangen
Aktionstag

Für mehr Klimaschutz im Gesundheitswesen

"Lebensretter werden Klimaretter": An diesem Projekt nimmt das Universitätsklinikum Erlangen seit Oktober 2018 teil und hat inzwischen über 10 000 Kilo CO2 eingespart - mehr als jedes andere teilnehme...
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"Lebensretter werden Klimaretter": An diesem Projekt nimmt das Universitätsklinikum Erlangen seit Oktober 2018 teil und hat inzwischen über 10 000 Kilo CO2 eingespart - mehr als jedes andere teilnehmende Unternehmen. Dafür erhält das Uni-Klinikum Erlangen nun von der Stiftung Viamedica den Klimaretter-Award 2019.

Die Ehrung erfolgt im Rahmen der zentralen Veranstaltung zum bundesweiten Klimaretter-Tag am Donnerstag, 4. April, für die das Uni-Klinikum Erlangen zugleich Gastgeber ist. Die Veranstaltung im Ulmenweg 18, Bauteil A, 3. OG dauert von 12 bis 13 Uhr.

"Klimaretter - Lebensretter" ist ein eigens für die Gesundheitsbranche entwickeltes und im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördertes Projekt. Denn gerade in einem Krankenhaus, in dem viele technische Anlagen ohne Einschränkung rund um die Uhr laufen müssen, ist es wichtig, die Mitarbeiter zu sensibilisieren, wie die Umwelt auch durch kleine Maßnahmen geschont werden kann.

Individuelle Beiträge

Mithilfe eines Online-Tools können sich die Beschäftigten in Teams und einzeln Ziele setzen, wie sie sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld CO2 reduzieren möchten. Ist das Ziel erreicht, errechnet das Tool, wie viel CO2 eingespart wurde.

"Wir freuen uns, dass sich unsere Mitarbeiter durch ihre Teilnahme am Projekt für den Klimaschutz einsetzen", sagt Albrecht Bender, Kaufmännischer Direktor des Uni-Klinikums Erlangen, der die Auszeichnung entgegennehmen wird. " CO2- Sparen in einem Krankenhaus der Maximalversorgung ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Schon kleine Maßnahmen haben oft einen großen Effekt, der sich auszahlt für die Umwelt und den Geldbeutel.

Das Projekt wird von der Viamedica-Stiftung für eine gesunde Medizin, die 2002 vom Umweltpreisträger und Hygieniker Franz Daschner gegründet wurde, geleitet und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

Aktuell sind rund 50 Einrichtungen mit über 800 Mitarbeitern im Projekt aktiv und haben gemeinsam über 40 000 Kilo CO2 eingespart. red



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