Ebern

Für lebendiges Höchstädten

Die CSU Ebern um ihen Bürgermeisterkandidaten Sebastian Ott besuchte den Stadtteil Höchstädten. Das Vieh muss noch versorgt und die Pflanzen im Garten gegossen werden. Und trotzdem suchen die Höchstäd...
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Die CSU Ebern um ihen Bürgermeisterkandidaten Sebastian Ott besuchte den Stadtteil Höchstädten.

Das Vieh muss noch versorgt und die Pflanzen im Garten gegossen werden. Und trotzdem suchen die Höchstädtener das Gespräch mit der Gruppe, die an diesem heißen Frühsommerabend durch den Eberner Stadtteil geht, wie die CSU mitteilte. Sebastian Ott ist mit Kandidaten der Stadtratsliste nach Höch-städten gekommen, um zu erfahren, wo die Bürger der Schuh drückt.

Im Schatten des Ahornbaumes am Dorfplatz kommt die Gruppe ins Gespräch. Im Jahr 1991 wurde der Baum gepflanzt. An seinen Wurzeln ist auf Idee von Günter Lipp ein Behälter vergraben, in dem unter anderem alle damaligen Bewohner Höchstädtens vermerkt sind.

Die Anliegen der Bürger sind vielfältig. Die Flickschusterei Richtung Bundesstraße nerve, merkt ein Anwohner an. Sebastian Ott notiert sich das und sagt: "Das ist zwar eine Kreisstraße, aber wir sehen, was wir da machen können."

Es sind keine großen Probleme, mit denen sich die Höch-städtener an Sebastian Ott wenden. Darauf kommt es nach seinen Angaben allerdings auch gar nicht an: Ihm geht es darum, näher am Bürger zu sein, den Anwohnern ein offenes Ohr zu schenken, auch und gerade in einem so kleinen Stadtteil wie Höchstädten, der sonst schnell mal Gefahr laufe unterzugehen.

Und die Sicherheit?

Auch die Böschung am Ortsrand in Richtung Fischbach war Thema. Die werde nicht gemäht, sagt ein Bürger. Er sei ja auch für den Bienenschutz und finde Blühstreifen schön, aber die Verkehrssicherheit sei so nicht gegeben. Man sehe nicht, ob ein Auto komme, sagt er. Auch dies notiert sich Ott und schaut sich die Stelle später noch an.

Es sind viele solcher kleinen Dinge, die die Höchstädtener an diesem Abend der CSU-Gruppe vortragen. Da liegen Baumstämme ungünstig und dort steht ein Werbeschild mitten in der Flur. Konzentriert hört sich Sebastian Ott alles an. Er will sich auch um die kleinen Probleme kümmern, "damit erst gar keine großen Baustellen entstehen". Ihm ist bewusst, dass das ein Bürgermeister nicht alles alleine schaffen kann. Das will er auch gar nicht. "Ich bin ein Mannschaftsspieler", sagt er und verweist etwa auf Marion Müller, die CSU-Stadträtin, die in Höchstädten wohnt. "Marion ist hier für uns näher am Bürger. Sie macht das super."

13 Anwesen

Marion Müller ist es auch, die die Gruppe durch Höchstädten führt. Dem einzigen Eberner Stadtteil, in dem es offiziell keine Straßennamen gibt. Bei 13 Häusern sahen die Bürger darin keinen Sinn, zumal es inoffiziell zwei Straßennamen gibt, die Keller- und die Brunnengasse.

Dort ist die Gruppe natürlich auch unterwegs, um mit möglichst vielen der 65 Einwohner zu sprechen und einen Blick auf die Betriebe zu werfen. Denn Höchstädten ist wahrscheinlich auch der Stadtteil mit der höchsten Unternehmerdichte. In den 13 Anwesen, eines steht inzwischen leer, gibt es eine Metzgerei, einen Parkett- und Raumausstatter, einen Elektro-Dienstleister sowie einen landwirtschaftlichen Betrieb und einen Pferdehof. Und dann gibt es noch das Kommunbrauhaus, in dem regelmäßig Bier gebraut wird. Sebastian Ott findet dies beeindruckend: "Höchstädten lebt und wir müssen dafür sorgen, dass das so bleibt", dass die Unternehmen gute Bedingungen fänden und junge Familien ihr Eigenheim dort bauen könnten. "Die Stadt muss unterstützen, wo sie kann, und darf keine Steine in den Weg legen." red

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