Forchheim
Landesgartenschau

"Für Euch soll es rote Rosen regnen"

Wenn es um das Thema Blumen geht, kommt so manchem Leser das Schlagerlied von Hildegard Knef in den Sinn: "Für Euch soll es rote Rosen regnen". Doch den meisten Forchheimer Stadträten kommt beim Thema...
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Wenn es um das Thema Blumen geht, kommt so manchem Leser das Schlagerlied von Hildegard Knef in den Sinn: "Für Euch soll es rote Rosen regnen". Doch den meisten Forchheimer Stadträten kommt beim Thema Blumen im Zusammenhang mit dem Jahr 2018 die Landesgartenschau in den Sinn. Oder eher, die verpasste Landesgartenschau.

Bereits im Jahr 2017 hatte die Stadt Forchheim Interesse an der Ausrichtung einer Landesgartenschau bekundet. Im Januar dann begannen die Planungen für eine Bewerbung für die Jahre 2024 bis 2026. 50 000 Euro sollten im Haushalt für die Bewerbung berücksichtigt werden.

Die Planungen für die Landesgartenschau sollten dabei mit dem ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) gekoppelt werden.

Ein "Masterplan" für eine Bewerbung sollte aufgestellt werden. Die Bevölkerung war von dem Vorstoß gespalten. Unnötige Investitionen oder Aufwertung der gesamten Stadt? Die Diskussionen zogen sich, in der Bevölkerung und im Stadtrat. Im April dann sagten die Räte "Ja" zu den Plänen - trotz Bedenken bezüglich der Finanzlage der Stadt. Einstimmig machten sich die Kommunalpolitiker für eine Landesgartenschau ab 2026 stark. Im Juni schließlich wurde dann schließlich die Bewerbung auf den Weg gebracht, die Zeit des Wartens begann. Mit rund 600 000 Besuchern wurde kalkuliert. Doch im August dann die Enttäuschung: Die Landesgartenschau 2026 wird nicht in Forchheim, sondern in Schweinfurt stattfinden. Für Forchheim ist die Landesgartenschau aber noch nicht ganz vom Tisch. Mit dem aufgestellten Masterplan kann sich die Stadt auch für weitere Landesgartenschauen bewerben. jen



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