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Für ein starkes Europa

Der Eberner Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Hennemann (SPD) sprach beim traditionellen Fischessen der SPD Hofheim. Hennemann ist auch Chef der SPD Rhön-Haßberge und betonte bei der Veranstaltung in ...
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Der Eberner Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Hennemann (SPD) sprach beim traditionellen Fischessen der SPD Hofheim. Hennemann ist auch Chef der SPD Rhön-Haßberge und betonte bei der Veranstaltung in Eichelsdorf: "Wir lassen uns Europa nicht miesmachen."

"Die Europäische Union hat uns 70 Jahre lang den Frieden gesichert und Frieden wollen wir weiterhin. Die Europäische Union hat uns Deutschen einen riesigen Binnenmarkt gesichert und das bedeutet Arbeitsplätze für uns und unsere Kinder. Europa hat die Grenzen abgebaut und erlaubt uns Deutschen eine nie gekannte Freizügigkeit. Das alles", sagte der Sozialdemokrat, "lassen wir uns nicht nehmen, schon gar nicht von denen, die vorgeben, deutsche Interessen zu vertreten. Denn in Wirklichkeit spalten die Rechtsextremen, die AfD, unser Land und Europa. Wer mit Halbwahrheiten Gefühle aufpeitschen will, der will Tatsachen vernebeln. Diese Spalter arbeiten jenen Mächten in die Hände, gegen die wir uns als Europäer nur gemeinsam behaupten können - nur als geeintes Europa können wir ein gewichtiges Wort in der Welt mitreden", betonte Hennemann, wie aus einer Mitteilung der SPD Hofheim hervorgeht.

Zur Herzenssache werde Europa vollends nur dann, wenn es in den europäischen Staaten gerecht zugehe, wenn die Großkonzerne genauso zum gemeinsamen Wirtschaftshaushalt beitragen müssten wie die kleineren Unternehmen und die Arbeitnehmer. Bei der Europawahl im Mai erwarte man gerade von allen, die sonst keine mächtigen Interessensvertreter haben, dass sie die SPD unterstützen. "Nur so lassen sich die Wünsche und Anliegen der Millionen Arbeiter und Angestellten, der kleinen und mittleren Betriebe verwirklichen", meint Hennemann.

Der Jungen Liste sei es mit Unterstützung der CSU gelungen, eine funktionierende und umweltfreundliche Entsorgung der Wertstoffe über die Wertstoffhöfe zu kippen, kam Konrad Spiegel zu einem Landkreisthema. So sähen das nicht wenige Bürger, sagte er.

Was wollen die Bürger?

In der Diskussion wurde offensichtlich, dass die Mehrheit der Anwesenden die Entsorgung über die Wertstoffhöfe bevorzugt - statt der Gelben Tonne, die eingeführt werden soll. "Wir haben im Kreistag vergeblich gefordert, dass die Bevölkerung gefragt wird, welche Lösung sie will. Bei dem Bürgerentscheid hätte die Mehrheit der Bürger entscheiden können, welches System zukünftig für die Wertstoffsammlung gelten soll. Auch dieser Vorschlag wurde von der CSU/JL-Mehrheit abgelehnt", bedauerte Konrad Spiegel. red



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