Marktleugast
Projekt

Für ein freundliches Miteinander an der Schule

Die Volksschule Marktleugast beteiligte sich auch heuer wieder an der "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit" unter dem diesjährigen Schwerpunktthema "#klima". Die vom Kultusministerium ausgerufene ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Auch Freundschaftsbändchen wurden gebastelt.  Foto: privat
Auch Freundschaftsbändchen wurden gebastelt. Foto: privat

Die Volksschule Marktleugast beteiligte sich auch heuer wieder an der "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit" unter dem diesjährigen Schwerpunktthema "#klima".

Die vom Kultusministerium ausgerufene Woche dient der Förderung einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensweise bei den Schülern und kann je nach Schule unterschiedlich strukturiert werden. Das Kollegium der Schule in Marktleugast wählte daher das Schulklima als Kernthema. Das soziale Miteinander in der Schul- und Klassengemeinschaft, der wertschätzende und respektvolle Umgang miteinander sowie das eigene Wohlbefinden und die Gefühle standen im Mittelpunkt dieser Woche. Hierfür boten die Lehrerinnen verschiedene 90-minütige Workshops an.

Spiele und Parcours

In kooperativen Spielen und einem kniffligen Vertrauensparcours, der nur zu zweit gemeistert werden konnte, wurden die Zusammenarbeit und das Wir-Gefühl der Klassen gestärkt. Anhand der "Friedenstreppe", aus dem Präventionsprojekt "Komm, wir finden eine Lösung" lernten die Kinder und Jugendlichen Schritte kennen, die es ihnen ermöglichen sollen, Streit eigenständig zu klären, oder besser gar zu vermeiden.

Gegen Cyber-Mobbing

Für die älteren Schülerinnen und Schüler standen der Umgang mit modernen Medien und die damit verbundenen Probleme auf der Tagesordnung. Fragen, wie "Was ist eigentlich Cyber-Mobbing? Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin?", wurden anschaulich erklärt.

Auch externe Partner beteiligten sich an dieser Projektwoche. So besuchte die Jugendkontaktbeamtin Heidi Schramm von der Polizeiinspektion Stadtsteinach die Mittelschülerinnen und -schüler, die während dieser Zeit verstärkt mit dem "Pit-Ordner" ("Prävention im Team") arbeiteten. Mit Hilfe dieses Projektes soll die Zusammenarbeit von Schule und Polizei mit den Schülerinnen und Schülern gefördert werden und Gewalt vorgebeugt werden.

Ebenso engagierte sich die Jugendsozialarbeiterin Sabine Schreiber aktiv mit mehreren Workshops zu Streit- und Gewaltprävention, die sie je nach Klassenstufe altersgemäß aufbereitet hatte. Außerdem bastelten bei ihr die Schülerinnen und Schüler Stressbälle und lernten Entspannungstechniken kennen. red

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren