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Für DDM viel erreicht

Es war die letzte Sitzung des Zweckverbands des Deutschen Dampflokomotiv-Museums, an der der scheidende Bezirkstagspräsident Günther Denzler teilnahm. Landrat Klaus Peter Söllner nutzte dies, um Denzl...
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Günther Denzler
Günther Denzler

Es war die letzte Sitzung des Zweckverbands des Deutschen Dampflokomotiv-Museums, an der der scheidende Bezirkstagspräsident Günther Denzler teilnahm. Landrat Klaus Peter Söllner nutzte dies, um Denzler für 15 Jahre hervorragende Arbeit an der Spitze des Zweckverbands Respekt und Anerkennung zu zollen.

Seit 2003 wechsele alle zwei Jahre der Vorsitz zwischen dem Landrat und dem Bezirkstagspräsidenten, aber in der konkreten Arbeit habe man das nicht gemerkt, sagte Söllner. "Wir haben die Dinge gemeinsam entwickelt und nach vorne getragen und da war es eigentlich egal, wer gerade Vorsitzender war."

Der Landrat betonte, dass die Projekte der vergangenen Jahre im DDM nur mit dem Bezirk Oberfranken als starkem Partner verwirklicht werden konnten: "In der heutigen Zeit wäre es unmöglich, eine ähnliche Konstellation auf den Weg zu bringen. Damals war es für uns ein Glücksfall, dass der Bezirk mit in diesen Zweckverband hineingegangen ist."

Söllner blickte auf einige Schlaglichter zurück. Ein Höhepunkt sei dabei nach einer dreijährigen Umbauphase die große Neueröffnung des Museums gewesen. "Rund 7,5 Millionen Euro wurden in den neuen Auftritt des Museums investiert." Aktuell arbeite man am Museumsentwicklungskonzept 2020 mit der Konzeption "Geschichte erleben, Technik bestaunen, Neues entdecken", das mittlerweile um das Projekt "Bahnhofsgebäude" erweitert worden sei. "Wir haben manchmal auch diskutiert, aber du warst immer ein Mann, der gesagt hat, dass wir nach vorne gehen müssen. Das werden wir dir nie vergessen. Du warst ein fairer und konstruktiver Partner, deine unglaubliche Zielorientierung hat uns viel geholfen. Du hast dich um das Museum verdient gemacht", schloss Klaus Peter Söllner.

Der scheidende Bezirkstagspräsident verwies darauf, dass er erst in den Zweckverband hineinwachsen musste, weil er kein "geborener Eisenbahner" sei. "Das Museum war dem Bezirk immer wichtig und teuer. Es schaut heute völlig anders aus als damals." Vor allem das museumspädagogische Konzept stellte Denzler heraus. Denzler abschließend: "Ich bin froh darüber, dass wir dieses Museum gut vorangebracht haben. Nur wenn man wirklich Spitzenklasse ist, kann man auf Dauer bestehen. Ich wünsche dem Museum weiterhin eine positive Entwicklung." Werner Reißaus

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