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Vestenbergsgreuth

Für das große Ganze

In seiner jüngsten Sitzung vergab das Gremium mehrere Gewerke für das geplante "Haus der Begegnung". Es soll Ende des Jahres bezugsfertig sein.
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Bürgermeister Helmut Lottes führte beim Tag der offenen Tür Besuchergruppen durch das künftige "Haus der Begegnung".
Bürgermeister Helmut Lottes führte beim Tag der offenen Tür Besuchergruppen durch das künftige "Haus der Begegnung".

Es soll ein großes Ganzes werden: Im bestehenden Gebäude neben der neuen Mehrzweckhalle der Marktgemeinde soll ein "Haus der Begegnung" für Jung und Alt entstehen. Nördlich des Begegnungszentrums plant Vestenbergsgreuth einen Mehrgenerationenplatz mit attraktiven Angeboten zum Verweilen, zur Bewegung und zum Gespräch. Das alles lässt sich die Gemeinde eine ganze Stange Geld kosten.

In der Sitzung am Montag wurde mehrere Gewerke vergeben. Sofern alles nach Plan läuft, soll das Mehrgenerationenhaus gegen Ende dieses Jahres bezugsfertig sein. Mit Fertigstellung des Mehrgenerationenplatzes rechnet Bürgermeister Helmut Lottes sogar schon im Herbst.

Um dieses sportliche Ziel zu erreichen, sollte allerdings keine neuerliche Krise dazwischenkommen. Das Gremium des Marktgemeinderats war am Montag trotz Corona-Krise nahezu vollständig zur Sitzung erschienen. Lediglich die Sitze habe man etwas weiter auseinandergerückt, berichtete Bürgermeister Lottes. Im großzügig angelegten Sitzungssaal des Rathauses war dies auch kein Problem.

Mit Pavillons und Wasser

Die Arbeiten am Mehrgenerationenplatz seien bereits angelaufen, wurden jedoch den Winter über gestoppt. Nach den Worten des Bürgermeisters sollen sie in den nächsten Tagen wieder aufgenommen werden. Jetzt galt es, die Arbeiten für die Platzgestaltung einschließlich der Bushaltestelle zu vergeben. Unter anderem sind Pavillons und ein Wasserbereich geplant. Mit den Betonbau- und Natursteinarbeiten wurde zum Angebotspreis von 48 760 Euro die Firma Christian Hofmann aus Burghaslach beauftragt. Der Auftrag für die Holz- und Metallbauarbeiten am Mehrgenerationenplatz ging mit 107 448 Euro an das örtliche Unternehmen "Greuther Schmied".

Etwas unter der Kostenschätzung von 303 379 Euro konnten die Baumeisterarbeiten (Maurerarbeiten) für den Umbau des Mehrgenerationenhauses vergeben werden. Der Auftrag ging zum Angebotspreis von 283 113 Euro an das Unternehmen KS-Baugeschäft in Nürnberg. Mitte April soll nach den Worten von Bürgermeister Lottes der Umbau losgehen. Die Gemeindeväter legen Wert darauf, dass besonders nachhaltige Baustoffe zum Einsatz kommen. Dabei gehe es vor allem um Innenausbau, um das Gebäude hinsichtlich der Räume, sanitären Einrichtungen und anderem mehr für die künftige Nutzung einzurichten.

Außerdem beschäftigte sich der Marktgemeinderat mit der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Burgweisach. Hier beabsichtigt das Bayernwerk als Energieversorger die vorhandenen Freileitungen zu entfernen und unterirdisch zu verlegen. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch die Ortsbeleuchtung neu überplant. In der Sitzung am Montag stimmten die Räte den für die Straßenbeleuchtung anfallenden Kosten zu. Der Umbau der Straßenbeleuchtungsanlage für den Ortsteil Burgweisach wurde zum Angebotspreis von 26 453 Euro an das Bayernwerk vergeben. Alle übrigen Kosten für die Verlegung der Leitungen gehen zu Lasten des Energieversorgers. Nach den Ausführungen des Anbieters richtet sich die neue Beleuchtungsanlage, insbesondere der Abstand der Lampen nach den genormten technischen Voraussetzungen. Insgesamt sollen drei Brennstellen abgebaut, eine Brennstelle versetzt und elf Brennstellen neu errichtet werden. Die im Lageplan mit "Christbaum" benannte Brennstelle erhalte zudem eine Steckdose für die Christbaumbeleuchtung. Wie Bürgermeister Helmut Lottes mitteilte, soll die Maßnahme noch in diesem Jahr durchgeführt werden. Auch in anderen Ortsteilen der Marktgemeinde gebe es zum Teil noch Freileitungen, deren Verrohrung in der Zukunft anstehe, räumte Lottes ein. Für die bereits bestehenden vier Stationen des Schaukelwegs wie auch für die vier weiteren, die im Laufe des Jahres entstehen sollen, benötigt die Marktgemeinde Ausstattungsgegenstände wie Tische, Ruhebänke, Abfallkörbe und Fahrradständer.

Dafür waren vier Angebote eingegangen, die das Planungsbüro Müller-Maatsch geprüft hatte. Der Auftrag für die zusätzlichen Ausstattungsgegenstände wurde zum Angebotspreis von 12 188 Euro an die Firma Westeifel, Freiraumausstattung vergeben. Mit der Lieferung der Fahrradbügel wurde die Firma Ziegler-Metall zum Angebotspreis von 1926 Euro beauftragt.