Altenkunstadt
Altenkunstadt.infranken.de  Die Projekt gruppe "In der Heimat wohnen" würdigte die Leistungen ihrer ehrenamtlichen Helfer.

Für ältere Mitbürger engagiert

Mit einem Dankabend in der Gaststätte "Preußla" sagte die Projektgruppe "In der Heimat wohnen" ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern "Vergelt's Gott...
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit einem Dankabend würdigte die Projektgruppe "In der Heimat wohnen" das segensreiche Schaffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer im Dienst an älteren Menschen. Vorne links Quartiersmanagerin Angela Lohmüller, dahinter Bürgermeister Robert Hümmer Foto: Bernd Kleinert
Mit einem Dankabend würdigte die Projektgruppe "In der Heimat wohnen" das segensreiche Schaffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer im Dienst an älteren Menschen. Vorne links Quartiersmanagerin Angela Lohmüller, dahinter Bürgermeister Robert Hümmer Foto: Bernd Kleinert
Mit einem Dankabend in der Gaststätte "Preußla" sagte die Projektgruppe "In der Heimat wohnen" ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern "Vergelt's Gott". "Ohne euer vorbildliches Engagement wäre vieles nicht möglich", würdigte Quartiersmanagerin Angela Lohmüller den unermüdlichen Einsatz der Frauen und Männer.
Die Gruppe ist seit neun Jahren in der Gemeinde Altenkunstadt aktiv. Das Projekt "In der Heimat wohnen" wurde nach Aussage der Diplom-Sozialpädagogin vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und der Joseph-Stiftung entwickelt. In Altenkunstadt werde es vom Caritasverband für den Landkreis Lichtenfels in enger Kooperation mit der Gemeinde, dem Friedrich-Baur-Seniorenzentrum Sankt Kunigund und der Friedrich Baur GmbH umgesetzt.
"Wir möchten ein Wohnmodell verwirklichen, das Menschen in allen Lebensphasen den Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung gewährleistet", beschrieb Lohmüller die Ziele des Projekts. Sie freue sich, dass in den barrierefreien "In der Heimat wohnen"-Servicewohnungen in der Theodor-Heuss-Straße mittlerweile auch Frauen und Männer lebten, die 85 Jahre und älter seien. Die Projektgruppe zählt der Quartiersmanagerin zufolge 17 ehrenamtliche Mitarbeiter, die regelmäßig aktiv sind. Hinzu kämen noch zahlreiche Helfer. Ihnen sei es maßgeblich zu verdanken, dass sich in den vergangenen Jahren viele Aktivitäten entwickeln konnten. Als Beispiel nannte Lohmüller die ehrenamtliche Wohnraum-Anpassungsberatung. Oft seien es nur kleine Stolperfallen und Hürden, die überwunden werden müssten. Übersehe man diese, könne es vor allem im Alter zu schlimmen Unfällen kommen.
Mitarbeiterin Martha Weidlich, die der Projektgruppe von Anfang an angehört, habe sich für dieses Angebot zur Wohnraum-Anpassungsberaterin ausbilden lassen: "Wo gewünscht, berät sie im häuslichen Umfeld nicht nur zum Thema Barrierefreiheit und Sturzsicherheit in der Wohnung, sondern zeigt auch Verbesserungs- und Finanzierungsmöglichkeiten auf. Dieses Angebot sei für alle Altenkunstadter Bürger kostenlos und werde von der Kommune mit einem Zuschuss für entstehende Aufwendungen gefördert.
Lohmüller dankte der Gemeinde Altenkunstadt für die tatkräftige Unterstützung: "Es ist schön, dass man im Rathaus ehrenamtliches Engagement zu schätzen weiß. Am Beispiel der Geschichte von den unzähligen Seesternen, die ein Sturm an den Strand spült, machte die Sozialpädagogin deutlich, dass es für das Ehrenamt unzählig viele Einsatzfelder gibt: "Jedes Mal, wenn Sie Ihr Ehrenamt ausüben, verändern Sie etwas im Leben des Menschen, dem Sie Ihre Hand reichen. Und vielleicht verändern Sie sogar alles."
Bürgermeister Robert Hümmer bezeichnete das Projekt "In der Heimat wohnen", das älteren Menschen das Leben in der gewohnten Umgebung erleichtern wolle, als "tolle Sache". Im Bereich der Barrierefreiheit habe sich in der Gemeinde bereits viel getan. Er verwies auf die Absenkung von Gehwegen und auf den Einbau eines Aufzugs in der Mittelschule. Senioren- und behindertengerecht gestaltet seien die beiden Kindertagesstätten und der Friedhof. Barrierefreie Wohnungen entstünden derzeit in der Neumühle. Dritte Bürgermeisterin Allmut Schuhmann, die sich als Seniorenbeauftragte der Gemeinde der Projektgruppe angeschlossen hat, würdigte den unermüdlichen Einsatz von Quartiersmanagerin Angela Lohmüller. Ein gemeinsames Dankessen rundete den Helferabend ab. bkl


Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren