Heroldsbach
heroldsbach.inFranken.de  Die katholische Laienorganisation Legion Mariens kam mit 200 Pilgern zur Gebetsstätte.

Fünfte Sternwallfahrt zur Rosenkönigin

Aus allen Himmelsrichtungen machten sich per Bus oder Auto auch in diesem Jahr über 200 Legionäre Mariens sowie viele Pilger auf den Weg zur Gebetsstätte Heroldsbach. Große Anstrengungen bei tropische...
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Die Fahnenträger mit Bannern der Legion Mariens vor der Gebetsstätte in Heroldsbach Foto: Monika Roth
Die Fahnenträger mit Bannern der Legion Mariens vor der Gebetsstätte in Heroldsbach Foto: Monika Roth

Aus allen Himmelsrichtungen machten sich per Bus oder Auto auch in diesem Jahr über 200 Legionäre Mariens sowie viele Pilger auf den Weg zur Gebetsstätte Heroldsbach. Große Anstrengungen bei tropischer Hitze nahmen die Teilnehmer in Kauf, um sich an diesem Gnadenort unter den mütterlichen Schutz der Rosenkönigin zu stellen und sich aus der Hand der Muttergottes ihre Berufung neu schenken und vermitteln zu lassen.

Beim gemeinsamen Singen und beim Beten des Rosenkranzes und der Legionsgebete sei die Gebetskraft und Einheit der weltweiten Vereinigung der Legion Mariens spürbar gewesen, teilt die katholische Laienorganisation mit.

Der geistliche Leiter, Pater Dietrich von Stockhausen (CRVC), welcher selbst auf 40 Jahre Legionstätigkeit zurückschaut, sagte: "Maria, welche uns von ihrem göttlichen Sohn Jesus Christus als Mutter gegeben wurde und die uns heute zusammen gerufen hat, ist der kürzeste, geradeste und direkteste Weg zum geöffneten Herzen ihres Sohnes."

Der feierliche Einzug der Zelebranten und des liturgischen Dienstes in die Marienkirche wurde von neun Legionsbannern begleitet. Bei der Segnung der mitgebrachten Wallfahrtskerze wurde Gottes Schutz und Segen für die Teilnehmer erfleht. Die Lobpreisgruppe "Wüstenstern" aus der Main-Spessart-Gegend übernahm einfühlsam und klangvoll die musikalische Umrahmung des Wallfahrtstages.

Nach der Begrüßung der Präsidien und Kurien sowie zahlreicher Einzelpilger zeigte Pater Dietrich von Stockhausen anhand der Tageslesungen und des Evangeliums auf, dass die Pilger selbst Werkzeuge und Boten der Liebe Gottes seien.

Beim Mittagessen im Pilgerheim und im Freien war die Gelegenheit zum persönlichen Glaubensaustausch und zur gegenseitigen Ermunterung auf dem gemeinsamen Glaubensweg und beim Apostolat im Legionsdienst. Am Nachmittag hielt Diakon Georg Lindner die eucharistische Andacht.

Sakramentsprozession

Nach dem Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes bewegte sich auf dem alten Prozessionsweg eine eindrucksvolle Sakramentsprozession: Angeführt vom Kreuz, einer Statue der Rosenkönigin und neun Legionsbannern folgte der Himmel mit dem Allerheiligsten unter der Leitung von Pater Ludwig Müller (CRVC), dem Rektor der Gebetsstätte, und Pater Joseph Thekkekara (CMI) sowie Diakon Georg Lindner, welcher den Gebetsteil und die Anrufungen leitete. Zum Abschluss folgte der feierliche Eucharistische Segen mit dem "Te Deum".

Die fünfte Sternwallfahrt war für die Teilnehmer ein Beispiel für gelebten Glauben, ein überwältigendes Glaubenszeugnis - ein Durchhalten bei glühender Sommerhitze. Pater Dietrich von Stockhausen gab einen geistlichen Impuls und Gebetsauftrag als Hausaufgabe mit bis zur nächsten Sternwallfahrt im Jahr 2020. Monika Roth

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