Fünf Wildunfälle nahm die Polizei in Haßfurt am Dienstagabend sowie am Mittwoch auf. Der Sachschaden geht in die Tausende, wie aus dem Bericht der Inspektion in der Kreisstadt deutlich wird. Personen wurden bei den Kollisionen nicht verletzt. Üblicherweise werden bei den Wildunfällen die Jagdpächter verständigt.
Am Dienstagabend gegen 23 Uhr fuhr ein Audi von Haßfurt in Richtung Wonfurt. Dabei erfasste der Fahrer mit seinem Wagen einen Hasen, welcher von rechts nach links die Straße kreuzte. Es entstand ein Sachschaden von rund 700 Euro.
Am Mittwoch gegen 20 Uhr befuhr ein 41-Jähriger mit seinem KIA die Bundesstraße 303 von Hofheim in Richtung Schweinfurt. Kurz vor Hump-rechtshausen sprang ein Reh auf die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß des Tieres mit dem Auto. Der Sachschaden wird auf 2200 Euro geschätzt.
Ein 28-Jähriger fuhr am Mittwoch gegen 18.30 Uhr von Kleinsteinach in Richtung Mechenried, als auf halber Strecke plötzlich ein Reh die Fahrbahn querte und vom Auto des Mannes erfasst wurde. Es entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro.
Ein weiterer Wildunfall passierte am Mittwoch gegen 20 Uhr im Ebelsbachtal. Ein Ford-Fahrer war auf der Kreisstraße von Dörflis in Richtung Ebelsbach unterwegs, als ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Das Auto erwischte das Tier. Dabei wurde die Motorhaube des Fords eingedrückt und die Kühlergrillabdeckung demoliert.


Wildschwein wird erfasst

Mit einem Schwarzkittel machte ein Autofahrer in der Gemeinde Riedbach Bekanntschaft. Gegen 22.15 Uhr am Mittwoch befuhr der 64-Jährige mit seinem Pkw die Staatsstraße von Kreuzthal in Richtung Löffelsterz (Kreis Schweinfurt). Etwa 400 Meter nach dem Ortsausgang kreuzte ein Wildschwein die Fahrbahn von links und kollidierte mit dem Auto. Das Wildschwein lief anschließend in ein Waldstück weiter. Am Pkw wurde die Fahrerseite verkratzt und der hintere linke Reifen aufgeschlitzt, allerdings nur leicht. red