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Fünf Mal "summa cum laude"

Nur wer eine exzellente wissenschaftliche Leistung an der Universität Bamberg erbracht hat, gehört zu den fünf Preisträgern der Hans-Löwel-Wissenschaftspreise 2018. Jetzt erhielten die Nominierten im ...
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Nur wer eine exzellente wissenschaftliche Leistung an der Universität Bamberg erbracht hat, gehört zu den fünf Preisträgern der Hans-Löwel-Wissenschaftspreise 2018. Jetzt erhielten die Nominierten im Rittersaal der Altenburg die Auszeichnung, die alle zwei Jahre vergeben wird. Dieses Jahr wurde der Wissenschaftspreis zum elften Mal verliehen - verbunden mit einem Preisgeld von insgesamt 22 000 Euro. Die fünf Doktorarbeiten dürfen sich alle mit der Bestnote "summa cum laude" schmücken.
In ihren Arbeiten behandelten Jasmin Buba, Mustafa Tupev und Barbara Henning historische Themen. Denkmalwissenschaftlerin Jasmin Buba konzentrierte sich auf eine usbekische Moschee. Orientalist Mustafa Tupev betrachtete Sakralbauten in Zentralasien, wie Moscheen und islamische Schulen, sogenannte Madrasen. Und Turkologin Barbara Henning forschte zu einer einflussreichen osmanisch-kurdischen Familie. Mit aktuellen Themen beschäftigten sich die beiden Politikwissenschaftler Thomas Dörfler und Malte Lübker. Thomas Dörfler fragte, wie die Entscheidungen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zustande kommen. Und Malte Lübker erforschte, warum die Einkommen in Industrienationen so ungleich verteilt sind.


Gründer Hans Löwel

Der Textilunternehmer Hans Löwel hat diese hoch dotierte Auszeichnung ermöglicht. Kurz vor seinem Tod 1996 gründete er mit seiner Frau Edith die Hans-Löwel-Stiftung und stattete sie mit einer Summe von mehreren Millionen D-Mark aus. Ein Teil dieses Geldes fließt in den Wissenschaftspreis. Da die Hans-Löwel-Stiftung im Jahr 2011 aufgelöst wurde, vergibt seitdem die Bamberger Universitätsstiftung die Preise. red


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