Kulmbach

Fünf Gemeinden dürfen sich freuen

Kulmbach — Rund 2,7 Millionen Euro fließen über das Städtebauförderprogramm des Bundes und der Länder "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit" nach Oberfranken...
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Kulmbach — Rund 2,7 Millionen Euro fließen über das Städtebauförderprogramm des Bundes und der Länder "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit" nach Oberfranken. Das hat Landtagsabgeordneter Martin Schöffel (CSU) gestern mitgeteilt.
Den 17 bedachten oberfränkischen Kommunen stehen Schöffel zufolge zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen rund 3,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Daseinsvorsorge im Blick

Dieses Städtebauförderprogramm richtet sich vor allem an kleine Städte, Märkte und Gemeinden, die sich in interkommunaler Zusammenarbeit um die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge kümmern.
Folgende interkommunale Kooperationen im Landkreis Kulmbach werden 2015 gefördert:
 Mit dem "Kulmbacher Land" konnte eine neue Kooperation in Oberfranken in das Programm aufgenommen werden. Für ein gemeinsames städebauliches Entwicklungskonzept erhält die Leitkommune Kasendorf in Kooperation mit Wonsees einen Betrag von 60 000 Euro.
 D ie Initiative "Lebensqualität durch Nähe" wird doppelt bedacht. Für einen weiteren Finanzierungsabschnitt der Neuordnung der Fabrikstraße erhält der Markt Presseck eine Förderung in Höhe von 48 000 Euro.
Die Entwicklung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) von Kupferberg unterstützt der Freistaat mit weiteren 40 000 Euro.
 Auch Marktschorgast erhält für ISEK eine Förderung von 40 000 Euro. Der Markt verspricht sich damit eine langfristige Sicherung als Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort.
 Die Stadt Goldkronach kann sich über Gelder in Höhe von 128 000 Euro freuen, welche in Maßnahmen der Neugestaltung und Aufwertung mehrerer Stadtbereiche sowie in die Beseitigung von Leerständen fließen werden.
In Oberfranken arbeiten im Rahmen des Programms 56 Städte, Märkte und Gemeinden in zwölf interkommunalen Allianzen konzeptionell zusammen. 17 Kommunen realisieren in diesem Jahr konkrete Projekte.
Ziel sämtlicher Initiativen ist der Erhalt einer funktionierenden Infrastruktur der Daseinsvorsorge, vor allem in den Ortskernen.
Dies wollen die Kommunen durch ein überörtlich abgestimmtes Vorgehen beim Leerstandsmanagement, durch die Schaffung von Wohnungen und Freizeitangeboten für alle Generationen, durch eine abgestimmte gewerbliche, touristische und kulturelle Entwicklung sowie durch ein gemeinsames Vorgehen bei der Anpassung der Siedlungsstrukturen an den Klimawandel und die Energiewende erreichen.

19,3 Millionen im Freistaat

Bayernweit stehen 2015 rund 19,3 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" zur Verfügung. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergeben sich rund 30,7 Millionen Euro für die Programmkommunen.
Die Liste aller im Programm aufgenommenen interkommunalen Kooperationen und der zur Verfügung stehenden Finanzmittel stehen im Internet unter www.stmi.bayern.de/ buw/staedtebaufoerderung. red



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