Großenseebach

FSV hofft auf Jubiläum in der Kreisliga

Die Saison verlief durchwachsen, doch die Großenseebacher sind mit der Arbeit von Neu-Trainer Andreas Uebler zufrieden und sehen der zehnten Kreisliga-Spielzeit in Folge entgegen.
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Andreas Uebler hat in Großenseebach seine erste Trainerstation im Herrenbereich angetreten und bislang einen guten Eindruck hinterlassen, wobei die Punktausbeute hätte besser sein können. Foto: anpfiff.info
Andreas Uebler hat in Großenseebach seine erste Trainerstation im Herrenbereich angetreten und bislang einen guten Eindruck hinterlassen, wobei die Punktausbeute hätte besser sein können. Foto: anpfiff.info
Nach dreieinhalb Jahren beim FSV Großenseebach war im Sommer Schluss für Trainer Udo Prell, den es nach Niederndorf zog. Der Kreisligist verpflichtete mit Andreas Uebler einen Nachfolger, der zuvor mit den Frauen des TSV Lonnerstadt von Erfolg zu Erfolg geeilt war, aber noch nie ein Männerteam trainiert hatte. Die Hinrunde verlief durchwachsen, aktuell findet sich das Team auf Rang 12 wieder. Für Abteilungsleiter Dominik Seeberger kein Grund zur Sorge, wenngleich es ein paar Punkte mehr hätten sein können. "Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden und hoffen, dass die Mannschaft weitere Fortschritte mit ihm macht."
Der Saisonauftakt verlief mit zwei Siegen aus zwei Spielen positiv, in den folgenden zwölf Partien reichte es jedoch nur zu acht Punkten, so dass der FSV aktuell nur drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. "Grundsätzlich waren wir aufgrund der Trainingsbeteiligung guter Dinge, jedoch haben wir Punkte liegen lassen - gerade bei direkten Duellen mit Tabellennachbarn", erklärt Seeberger.
Nun ist erst einmal Winterpause, durch die witterungsbedingten Absagen war es Großenseebach nicht mehr möglich, weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Aber noch steht die Mannschaft über dem Strich, von daher sei alles im Soll. "Wir wollen wie jedes Jahr die Klasse halten und nächstes Jahr in unsere zehnte Kreisligasaison starten, da hat sich bis jetzt auch nichts daran geändert. Klar freuen wir uns, wenn wir nicht bis zum letzten Spieltag zittern müssen", gibt der Abteilungsleiter das Ziel vor.
Dafür steht allerdings noch etwas Arbeit auf dem Programm, denn im Abstiegskampf der Kreisliga 1 ER/PEG geht es enorm eng zu. Viele Vereine im Mittelfeld müssen den Blick noch nach unten richten, was an der ausgeglichenen Spielklasse liegt. "Ganz vorne steht Buckenhofen, dann gibt es noch ein paar Mannschaften, die um den zweiten Platz spielen. Danach kann fast jeder jeden schlagen. Ich denke, es wird dadurch hinten sehr spannend", vermutet Seeberger.


Schnell von unten lösen

Möglichst früh wollen sich die Großenseebacher aus dem Abstiegskampf verabschieden, dafür soll in der Wintervorbereitung der Grundstein gelegt werden. Nach der Pause geht es dann mit den Begegnungen gegen Röttenbach, Niederndorf und Hallerndorf weiter. Aber worauf kommt es an, um schnellstmöglich aus dem Tabellenkeller rauszukommen?
"Wir müssen jetzt erst einmal schauen, was sich bei den anderen Teams in der Winterpause tut und wie die Nachholspiele terminiert werden. Und dann müssen wir natürlich unsere direkten Duelle gewinnen, um uns ein Polster aufzubauen", gibt der Abteilungsleiter die Marschroute vor. Der Start werde wichtig sein, um sich eventuell gleich von unten zu lösen. Sollte dies gelingen, dürfte der zehnten Kreisligasaison in Folge nichts im Weg stehen. Die beste Platzierung in dieser Zeit gelang dem FSV in dieser Zeit mit Rang 4 in der Spielzeit 2009/2010.

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