Frohnlach
Fussball-Landesliga

Frohnlacher Aufbäumen ist nicht erkennbar

Die Talfahrt des VfL Frohnlach geht ungebremst weiter. Auch gegen den TSV Lengfeld gab es eine Heimniederlage, so dass die "Blau-Weißen" noch tiefer in den Keller der Landesliga Nordwest rutschen. Nac...
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Alexander Schalk war der verlängerte Arm von Spielertrainer Bastian Renk beim VfL Frohnlach. Nach dessen Rücktritt am Samstag nach der 1:3-Heimniederlage gegen den TSV Lengfeld hat der Co-Trainer vorerst das Sagen; links die beiden Betreuer Roland Melzig und Harry Knie; rechts Willy Rebhan, der in der Schlussphase eingewechselt wurde und das Ehrentor für die "Blau-Weißen" erzielte. Foto: Hagen Lehmann
Alexander Schalk war der verlängerte Arm von Spielertrainer Bastian Renk beim VfL Frohnlach. Nach dessen Rücktritt am Samstag nach der 1:3-Heimniederlage gegen den TSV Lengfeld hat der Co-Trainer vorerst das Sagen; links die beiden Betreuer Roland Melzig und Harry Knie; rechts Willy Rebhan, der in der Schlussphase eingewechselt wurde und das Ehrentor für die "Blau-Weißen" erzielte. Foto: Hagen Lehmann

Die Talfahrt des VfL Frohnlach geht ungebremst weiter. Auch gegen den TSV Lengfeld gab es eine Heimniederlage, so dass die "Blau-Weißen" noch tiefer in den Keller der Landesliga Nordwest rutschen. Nach dem Spiel erklärte der ratlose Spielertrainer Bastian Renk seinen Rücktritt - dazu Extrabericht oben.

Die Heimniederlage war verdient, denn die Gäste spielten eindeutig gradliniger und effektiver. Das einzige Tor der Platzherren erzielte Neuzugang Willy Rebhan kurz vor dem Ende, als die Partie bereits für die Rand-Würzburger entschieden war. VfL Frohnlach - TSV Lengfeld 1:3 (0:2)

Wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre, hätte Daniel Oppel in der Anfangsphase nicht den Pfosten, sondern ins Tor getroffen (10.).

So aber gingen die Gäste schnell in Führung: Der starke Plagens scheiterte erst noch an VfL-Keeper Hempfling, doch der Abpraller landete bei Tkalec, der humorlos einnetzte (13.).

Kurze Zeit später hatte Civelek mit einem tollen Freistoß Pech, dass Krämer den Winkel antizipierte. Und wieder schlug das Lengfelder Sturmduo sofort zurück. Dieses Mal bediente Tkalec den mitgelaufen Plagens, der am langen Pfosten keine Mühe hatte, um zum 0:2 einzuschieben (21.). Der VfL kickte danach ideenlos und hatte kurz vor der Pause Glück, dass den Gästen das sichere dritte Tor bei einer weiteren Großchance nicht gelang.

Der Deckel war schließlich nach gut einer Stunde drauf, denn zu allem Übel unterlief Ata Simitci noch ein Eigentor, als er bei einem Rettungsversuch den Ball an Keeper Jonas Hempfling vorbei ins eigene Tor grätschte (68.). Ein wirkliches Aufbäumen war anschließend nicht mehr erkennbar, obwohl zumindest noch das Ehrentor fiel.

Renk trifft nur den Pfosten

Was nämlich Simitci bei einer guten Gelegenheit noch versagt blieb (80.), gelang dem eingewechselten Willy Rebhan zwei Minuten vor dem Abpfiff: Nach einem Freistoß von Spielertrainer Renk an den Pfosten - wohl seine letzte Aktion im Trikot des VfL -, war der Ex-Fürther per Kopfball zur Stelle. oph

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