Kronach

Frohe Botschaft kam musikalisch

Die "Fränkische Weihnacht" in der Helios Frankenwaldklinik in Kronach bot ergreifende Stücke.
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Die "Stubenmusik Rothenkirchen" bei der "Fränkischen Weihnacht" in Kronach  Foto: Karl-Heinz Hofmann
Die "Stubenmusik Rothenkirchen" bei der "Fränkischen Weihnacht" in Kronach Foto: Karl-Heinz Hofmann

Karl-Heinz Hofmann Die "Fränkische Weihnacht" fand nun schon zum 31. Mal in der Frankenwaldklinik statt - auch wenn diese mittlerweile "Helios Frankenwaldklinik" heißt: Die Fränkische Weihnacht hat mehrere Betreiber und mehrere Geschäftsführer überstanden und trotzt mit ihrer Tradition dem Wandel der Moderne.

Die Fränkische Weihnacht gab es erstmals im Jahr 1988 auf Initiative von Helmut Kirsch aus Küps. Seither hat sie nichts von ihrer Beliebtheit verloren. Die Interpreten machten sich mit ihrem Liedgut auf den Weg nach Bethlehem und verkündeten musikalisch und gesanglich die frohe Botschaft von der Ankunft des Heilandes und Erlösers.

Ergreifende Stille und lauschende Andacht erfüllten die Kapelle während der besinnlichen Vorträge. Mitwirkende waren diesmal die "Stubenmusik Rothenkirchen", die "Kronicher Maala", die "Haache Stöckraache" und die Stadtkapelle Teuschnitz. Das Klinik- Christkind, Jessica Zwosta, erzählte eine Weihnachtsgeschichte. Als Stellvertreter des Landrats nannte Bernd Steger die Kapelle der Klinik als Veranstaltungsort eine Oase der Stille, Besinnlichkeit und einen Ort der Andacht und des Gebetes was die mitwirkenden Gruppen stark zum Ausdruck brachten.

Diakonin Annette Teille, von der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kronach, sprach ein Segensgebet. Von der Frankenwaldklinik begrüßte Geschäftsführer Philipp Löwenstein die Gruppen. Er hob die Qualität der Volksmusikgruppen hervor und die Ausnahmestellung dieser Veranstaltung über den Landkreis Kronach hinaus. Hatte der Geschäftsführer als Neuling im Jahr 2018 noch seine Probleme mit der fränkischen Aussprache von "Kronicher Maala" und "Haache Stöckraache", so legte er diesmal eine saubere Namensnennung hin. Dann waren aber die Akteure dran.

Stücke in Mundart

Die Stadtkapelle Teuschnitz eröffnete mit einer Intrade. Es wurde ganz still, als die "Kronicher Maala" vor dem Altar Aufstellung nahmen. "Ganz still is im Land ummadum", "Advent is a Leucht´n", "Herbergssuche" sowie "Kummt ball Weihnacht" waren die ergreifenden und in Mundart gehalten Stücke.

Die "Haache Stöckraache" führten mit ihren sonoren Stimmen zur Krippe in der Heiligen Nacht, "Es ist für uns eine Zeit angekommen", "Brennende Lichter", "Ihr Hirten hört's Wunder" und "Ganz leisa kümmt die dunk'l Nacht" waren ihre zu Herzen gehenden Lieder zur Fränkischen Weihnacht.

Die "Stubenmusik Rothenkirchen" verzauberte mit ihren klangvollen Saiteninstrumenten und dem Akkordeon mit "Menuett I", "Weihnacht wie bist du schön" sowie "Winter Wonderland" und die Stadtkapelle Teuschnitz intonierte "Wer klopfet an", "Macht hoch die Tür" sowie "White Christmas" und schloss den Reigen der die Herzen berührenden Lieder mit "Es ist ein Ros entsprungen".

So zeigte sich die Fränkische Weihnacht wieder einmal als eine gelungene Veranstaltung, die Patienten - in deren Zimmer die Veranstaltung übertragen wurde - und Besuchern eine frohe Stunde brachte.

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