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Höchstadt a. d. Aisch

Fritteuse steht in Flammen

Bei einem Brand in einer Höchstadter Pizzeria entsteht ein hoher Sachschaden.
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Die Feuerwehrleute waren mit Mundschutz im Einsatz. Foto: S. Weber
Die Feuerwehrleute waren mit Mundschutz im Einsatz. Foto: S. Weber

Als die Feuerwehren Höchstadt und Gremsdorf zusammen mit Führungskräften der Kreisbrandinspektion am Donnerstagmittag gegen 13.30 Uhr nach der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Nürnberg wegen eines Brands bei einer Höchstadter Pizzeria eintrafen, gab es bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude. Wie es in einem Bericht des Kreisfeuerwehrverbands heißt, wurde das Gebäude durch einen Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz betreten und rasch erkundet. Hierbei konnte eine brennende Fritteuse in der Küche des Restaurants ausfindig gemacht werden. Diese wurde aufgrund eines potenziellen Fettbrands mit CO2 -Feuerlöschern weitestgehend abgelöscht und anschließend ins Freie gebracht.

Aufgrund eines Rauchaustritts aus dem Dachstuhl, unmittelbar neben einem Abzugsrohr der Küche, wurden weitere Erkundungsmaßnahmen durchgeführt. Auch die Drehleiter wurde zur Kontrolle am Dach eingesetzt, um eventuell weitere Brandherde auszuschließen.

Nach intensiver Überdruckbelüftung der Räumlichkeiten konnte die Feuerwehr ihre Maßnahmen abschließen, die Polizei war zur Ermittlung der genauen Brandursache vor Ort und geht von einem Sachschaden von rund 50 000 Euro aus. Ein Rettungswagen blieb während der Arbeiten an der Einsatzstelle. Die Betreiber verließen nach der Feststellung der Rauchentwicklung rasch das Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Wegen der aktuellen Corona-Lage rückte die Feuerwehr Höchstadt mit einer hälftig eingeteilten Gruppe aus, die sich zur Eigensicherung mit Mundschutz und Einmalhandschuhen ausrüstete. Eine Sicherheitsmaßnahme der Feuerwehr, um die Einsatzbereitschaft weiterhin sicherstellen zu können. Anderenfalls gilt weiterhin der Abstand zu anderen Personen, teilt Pressesprecher Sebastian Weber mit, auch im Einsatz. red