Himmelkron
abschluss

Frischgebackene Heilerziehungspfleger erhielten ihre Zeugnisse

Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe entließ Schulleiter Jan Banet die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege und -hilfe in das Berufsleben: "Zwei Dinge solle...
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Die Fachschülerinnen und der Fachschüler, die die Ausbildung mit der Note 1 bestanden haben; rechts Schulleiter Jan Banet Foto: Werner Reißaus
Die Fachschülerinnen und der Fachschüler, die die Ausbildung mit der Note 1 bestanden haben; rechts Schulleiter Jan Banet Foto: Werner Reißaus
Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe entließ Schulleiter Jan Banet die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Heilerziehungspflege und -hilfe in das Berufsleben: "Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel." Sowohl in den eigenen Familien als auch an der Fachschule konnten die Absolventen Wurzeln entwickeln und sind nun mit dem Abschluss in der Lage, zu fliegen und die eigenen Wege zu gehen.
Am Ende des Schuljahres machte sich bei allen Beteiligten - auch bei den Lehrern - doch ein befreites Aufatmen bemerkbar, wie Schulleiter Jan Banet feststellte. Wieder sei es gelungen - mit ganz wenigen Ausnahmen - das Abschlussziel zu erreichen. Banet stellte die Abschlussfeier unter das Motto: "Die Stars gehen, die Fans bleiben!" Er verwies dabei auf die Stars in Hollywood, an die eigentliche Bedeutung des Begriffs "Star" und an den Star als Singvogel: "Und ein Vogel kann fliegen, er ist frei und kann sich frei über alle Grenzen hinweg bewegen. Das wünsche ich Ihnen auch: Dass Sie jetzt frei sind und Ihre eigenen Grenzen austesten und festlegen." In seiner weiteren Ansprache zog der Schulleiter immer wieder Vergleiche mit dem Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Es benötige Zeit, Freunde zu gewinnen und Freundschaften zu pflegen: "Das ist ein intensiver Prozess, der nur gelingen kann, wenn man mit dem Herzen dabei ist. Aber auch alle anderen Dinge im Leben gelingen besser, wenn man sie mit ganzem Herzen tut, wenn man sich darauf einlässt und alle seine Kraft darauf verwendet."
Für das weitere Leben wünschte der Schulleiter den Absolventen ganz viel Neugierde auf das Leben und ganz viel Kreativität und Fantasie im Umgang mit den Fragestellungen und Problemlagen des Lebens. Banet: "Manchmal braucht man Fantasie, um die Dinge einmal anders zu sehen und vielleicht andere Lösungen für Fragen und Problemstellungen zu finden."
Mit der Verabschiedung sprach Banet auch die Hoffnung aus, dass an der Fachschule neben dem fachlichen Wissen auch viele weitere Werte und eine gute Basis vermitteln werden konnten, die das Leben sinnvoll machen und dem Einzelnen helfen, anderen Menschen in der vielfältigen Gesellschaft mit ihren zahlreichen Problemlagen und Konflikten unterstützen und helfen zu können.
Eine Auszeichnung erhielten Heike Schmidt für ihr Projekt "Kreuzweg mit allen Sinnen" und Ina Schmitt für den Videodreh. Schließlich hatte der Kurs Heilerziehungspflegehilfe den ersten Platz aller bayerischen Schulen beim Wettbewerb der Landesarbeitsgemeinschaft für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe belegt.
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