neunkirchen.inFranken.de  Pfarrer Dennert wurde vor 60 Jahren zum Priester geweiht.

Frischen Wind mitgebracht

Ein stürmischer Wind bei teilweise blauem Himmel wehte beim Einzug von Pfarrer Veit Dennert über den Kirchenvorplatz in die St.-Michaelskirche von Neunkirchen am Brand. Frischen Wind hatte er ja auch ...
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Pfarrer Veit Dennert beim Segen im Gottesdienst anlässlich des Jubiläums Foto: Sebastian Kuner
Pfarrer Veit Dennert beim Segen im Gottesdienst anlässlich des Jubiläums Foto: Sebastian Kuner

Ein stürmischer Wind bei teilweise blauem Himmel wehte beim Einzug von Pfarrer Veit Dennert über den Kirchenvorplatz in die St.-Michaelskirche von Neunkirchen am Brand. Frischen Wind hatte er ja auch bei seinem Dienstantritt in seine neue Pfarrgemeinde gebracht und mit vielen seelsorgerischen Neuerungen - insbesondere in der Liturgie - aber auch baulichen Veränderungen für neuen Schwung gesorgt. Erinnert sei nur an das neue Pfarrhaus und die Renovierung der Kirche mit Anbau eines "modernen" Kreuzgangs.

In der Kirche freute sich Pfarrer Joachim Cibura darüber, dass er als relativ neuer Pfarrer dieses Jubiläum, "ein Fest der Freude", mitfeiern darf, und dankte Dennnert dafür, dass er immer noch so tatkräftig in der Seelsorge aushilft.

Abt Beda Maria Sonnenberg bezog sich in seiner Predigt auf den gewählten Leitspruch und die Worte von Pfarrer Dennert, der darauf hingewiesen hatte, dass ihn "der Aufblick zur Bekrönung des Altaraufbaus in dieser Kirche immer mit dieser besonderen Freude erfüllt". Dort steht im Medaillon sinngemäß: "Meine Wonne ist es, bei den Menschen zu sein".

Wie der Abt des Klosters Plankstetten weiter ausführte, geht die Freude, die Liebe zu uns, also von Gott aus. Er meinte weiter, dass die Freude an der Liturgie schon immer ein zentraler Aspekt im Leben des Jubilars war und führte aus, dass prägend dafür sicher das erste Buch von Romano Guardini "Vom Geist der Liturgie" gewesen ist. In diesem spricht der Autor vom "Spiel der Liturgie, das Gott mit uns spielt". Wortgewandt erklärte Sonnenberg die Gedanken unter Verwendung von Synonymen aus der menschlichen Spielwelt und endete: "Zum Spiel gehört aber auch, an das Ende zu denken und es nicht zu lange auszudehnen."

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich die neu gewählte Vorsitzende des Seelesorgebereichs, Daniela Grau, beim Jubilar für den priesterlichen Dienst, den er immer noch übernehme, und sagte ihm dafür ein herzliches Vergelt's Gott.

Für die Gemeinden des Seelsorgebereichs und insbesondere für Neunkirchen betonte Bürgermeister Heinz Richter den besonderen Charakter des diamantenen Jubiläums und würdigte die Leistungen des Jubilars für die Entwicklung des Marktes, für die dieser 2003 mit dem Ehrenbürgerrecht geehrt worden war. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie bedankte sich für die vielen Denkanstöße, die Dennert als Präses eingebracht habe. Auch die Kirchenpfleger aus Großenbuch (Roland Schmitt), Honings (Hans Singer) und Rosenbach (Luitgard Mirsberger) schlossen sich diesen Glückwünschen an und freuten sich, dass er immer noch Gottesdienste in ihren Gemeinden feiert. Sebastian Kufner



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