Rezelsdorf
Wechsel

Friedrich Mümmler führt die Freien Wähler

Stühlerücken bei den Freien Wählern: Der bisherige Vorsitzende des Weisendorfer Ortsverbandes mit 37 Mitgliedern, Stefan Groß, gibt seinen Posten ab. Einstimmig neu in dieses Amt gewählt wurde Friedri...
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Die neue Spitze der Freien Wähler mit Reinhold Brehm, Jürgen Schenk, Manfred Schmidt, Friedrich Mümmler und Christian Stark (v. l.) Foto: Richard Sänger
Die neue Spitze der Freien Wähler mit Reinhold Brehm, Jürgen Schenk, Manfred Schmidt, Friedrich Mümmler und Christian Stark (v. l.) Foto: Richard Sänger

Stühlerücken bei den Freien Wählern: Der bisherige Vorsitzende des Weisendorfer Ortsverbandes mit 37 Mitgliedern, Stefan Groß, gibt seinen Posten ab. Einstimmig neu in dieses Amt gewählt wurde Friedrich Mümmler. Ihm zur Seite stehen nun für drei Jahre Jürgen Schenk und Reinhold Brehm. Die Kasse führt weiterhin Christian Stark und auch Manfred Schmidt wurde als Schriftführer bestätigt.

Die "Ämterhäufung" sei ihm etwas zu viel geworden, begründete Gemeinderat Stefan Groß in der Versammlung im Gasthaus Lunz in Rezelsdorf seine Entscheidung, den Vorsitz abzugeben. In ihrem Rückblick erinnerten Groß und Schmidt an Sitzungen und Versammlungen. Dabei bedauerte Groß, dass in diesem Jahr das beliebte Grillfest ausfallen musste. Im kommenden Jahr will der Ortsverband etwas Gas geben und sich auf die Kommunalwahlen im März 2020 konzentrieren.

Der neu gewählte Vorsitzende Friedrich Mümmler berichtete aus dem Gemeinderat, wo es nach seiner Meinung wenig spektakulär zuging. So standen neben der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes überwiegend Bebauungspläne auf der Tagesordnung, und der Markt Weisendorf habe im Grunde wenig Probleme.

Der Badweiher bleibt ein Thema

Trotzdem müsse einiges angepackt werden. So die Sanierung des Badweihers, die schon für 2017 geplant war und zu der es viele Meinungen und Wünsche gebe. "Es ist nicht einfach, Naturschutz und Anwohner unter einem Hut zu bringen", erklärte Mümmler. Der Weiher bleibe ein spannendes Thema und werde noch öfter zu Diskussionen im Gemeinderat führen.

Auch das Radwegenetz soll kräftig ausgeweitet werden, und der geplante Radweg nach Höchstadt werde kein leichtes Unterfangen, betonte Mümmler. In diesem Zusammenhang fragte Klaus Zink nach dem Stand des längst überfälligen Gehweges entlang der Nordseite der Erlanger Straße in Weisendorf. "Der ist dringend notwendig und darf nicht länger verzögert werden", appellierte Zink an die anwesenden Gemeinderäte. Nach der Auffassung von Manfred Schmidt müsse der Fuß- und Radweg bereits kurz vor der Tankstelle beginnen und mit einer Querung an den Fuß- und Radweg aus Großenseebach anschließen.

Auch die geplante und bereits beschlossene Ballsporthalle, die deutlich teurer werde als ursprünglich geplant, wurde thematisiert. Eigentlich sollte die Halle ja schon fertig sein, wurde leichte Kritik an der Verwaltung geübt. Für Kämmerer Herbert Barth, der in Kürze den Haushalt 2019 vorlegen wird, gab es allerdings von Manfred Schmidt ein dickes Lob. "Der Herbert Barth ist das Musterbeispiel eines Kämmerers, exakte Zahlen, da stimmt einfach alles, verständlich und übersichtlich angeordnet", lobte der FW-Gemeinderat.



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