Heldritt
Sanierung

Friedhofsmauer in achtwöchiger Arbeit fertiggestellt

Acht Wochen war Bauhofmitarbeiter Waldemar Sperber seitens der Stadt Bad Rodach von allen anderen Arbeiten freigestellt, sein Auftrag hieß: Renovierung der Heldritter Friedhofsmauer. Jetzt, nach gut z...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Friedhofsmauer im Bad Rodacher Stadtteil Heldritt ist grundlegend renoviert und neu gefestigt worden. Im Bild (von links) Carl-Hubertus von Butler (Vertrauensmann im Kirchenvorstand), Pfarrer Simon Meyer, "Restaurator" Waldemar Sperber und Bürgermeister Tobias Ehrlicher.  Foto: Volker Gundel
Die Friedhofsmauer im Bad Rodacher Stadtteil Heldritt ist grundlegend renoviert und neu gefestigt worden. Im Bild (von links) Carl-Hubertus von Butler (Vertrauensmann im Kirchenvorstand), Pfarrer Simon Meyer, "Restaurator" Waldemar Sperber und Bürgermeister Tobias Ehrlicher. Foto: Volker Gundel

Acht Wochen war Bauhofmitarbeiter Waldemar Sperber seitens der Stadt Bad Rodach von allen anderen Arbeiten freigestellt, sein Auftrag hieß: Renovierung der Heldritter Friedhofsmauer. Jetzt, nach gut zweimonatiger Arbeit und der Verarbeitung von 3600 Kilogramm Mörtel ist es geschafft. Die rund 35 Meter lange Verbindung zwischen der Nikolauskirche und der Alten Schule steht wieder fest gemauert in der Erde.

Die prognostizierte "hohe fünfstellige Summe", die das Projekt kosten sollte, wurde durch diese Eigenleistung deutlich gesenkt. Dies hob Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) bei der offiziellen Fertigstellung der Maßnahme besonders hervor. Ehrlicher bezifferte die aufgelaufenen Personal- und Materialkosten auf insgesamt rund 20 000 Euro.

Carl-Hubertus von Butler, Vertrauensmann im Heldritter Kirchenvorstand, verwies nochmals auf die Notwendigkeit der Maßnahme. Die im Jahre 1850 gebaute Mauer habe zwar einige "kosmetische Korrekturen" hinter sich, eine grundlegende Renovierung sei aber bisher noch nicht erfolgt. Hecken- und Sträucherwuchs hätten dem Mauerwerk bereits arg zugesetzt, betonte der Vertrauensmann. Sein Dank galt der Stadt Bad Rodach für die zügige und unproblematische Umsetzung des Projekts sowie insbesondere Waldemar Sperber für die sachkundige Ausführung.

Diesem Dank schloss sich Pfarrer Simon Meyer an, der herausstellte, dass der "alte Blick" auf das Bauwerk erhalten blieb, da keine "artfremden" Materialien wie etwa Ziegeln oder Platten verwendet wurden. Dies sei sehr wichtig, denn eine Friedhofsmauer gelte immer als besonderer Ort der Besinnung.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren