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Hemhofen
Bauausschuss

Friedhof bekommt anonymes Grabfeld

Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU) stellte den Mitgliedern des Bau-, Verkehrs- und Umweltausschusses in Hemhofen vor, wie künftig das anonyme Grabfeld auf dem Friedhof aussehen könnte. Freie Urnengräber...
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Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU) stellte den Mitgliedern des Bau-, Verkehrs- und Umweltausschusses in Hemhofen vor, wie künftig das anonyme Grabfeld auf dem Friedhof aussehen könnte. Freie Urnengräber sind auf dem Friedhof nur in geringer Anzahl vorhanden, werden jedoch von vielen Bürgern nachgefragt. Die Skizzen des Planungsbüros Team 4 aus Nürnberg wurden vom Bürgermeister vorgestellt und erläutert. Die Gemeinderäte votierten einstimmig für die vom Planungsbüro vorgeschlagene kurvige Variante für das Grabfeld mit künftig anonymen Urnengräbern.

Da in der Gemarkung Zeckern ein Mehrfamilienwohnhaus gebaut werden soll, beschäftigten sich die Gemeinderäte mit der entsprechenden Bauvoranfrage. Der Antragsteller wollte beispielsweise wissen, ob im dritten Obergeschoss zwei Penthouse-Wohnungen mit einem flach geneigten Dach errichtet werden könnten. Die Anzahl der Geschosse ist im Bebauungsplan mit zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss mit einer Dachneigung von 25 bis 45 Grad vorgesehen. Bei zwei Gegenstimmen gab das Gremium grünes Licht für die nötige Befreiung.

Spiegel für mehr Sicherheit

Ebenfalls in Zeckern soll ein Verkaufs- und Bürogebäude mit Arbeitshalle errichtet werden. Die Gemeinderäte erteilten einhellig ihre Zustimmung.

Künftig sollen an der Einmündung Kaulberg/Blumenstraße ein zweiter Spiegel und eine Markierung auf der Straße für mehr Sicherheit sorgen und die Vorfahrt der Kraftfahrer auf der Blumenstraße deutlicher kennzeichnen.

Parken Fahrzeuge korrekt und verbleibt eine restliche Breite der Fahrbahn von 3,10 Metern, ist auch dann weder eine zusätzliche Beschilderung oder Markierung nötig, wenn ein Anwohner mehrfach rangieren muss, damit er aus seinem Grundstück ausfahren kann. Er könne ja die Grundstücksausfahrt großzügiger gestalten, schlug Bürgermeister Nagel vor.

Den Antrag auf Sperrung der Finkenstraße für Lastkraftwagen lehnten die Gemeinderäte nach Empfehlung der Polizeiinspektion Höchstadt einstimmig ab. Andernfalls müsse für jede Lieferung von Heizöl, Gas oder Möbeln jeweils eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.

Auch an der Ausfahrt der Blumengasse zur Kaspar-Lang-Straße soll - wenn möglich - ein Verkehrsspiegel für mehr Sicherheit sorgen, entschieden die Gemeinderäte. Dafür müsse der Spiegel eventuell auf Privatgrund gestellt werden, sagte Nagel. Die Anschaffung von Geschwindigkeitsanzeigen, die auf Nebenstraßen aufgestellt werden sollen, lehnten die Gemeinderäte einstimmig ab.

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