Mainroth

Freudenzug mit Feuerwehrauto

Die Mainrother Brandschützer sind stolz auf ihr neues Fahrzeug, das 750 Liter Löschwasser an Bord hat.
Artikel drucken Artikel einbetten
Ein imposanter Zug bewegte sich vom Feuerwehrhaus zum Festgelände. Foto: Roland Dietz
Ein imposanter Zug bewegte sich vom Feuerwehrhaus zum Festgelände. Foto: Roland Dietz

Stolz war Mario Grießer von der Mainrother Feuerwehr, als er das neue Fahrzeug vom Feuerwehrhaus in Mainroth zum Festplatz am Oppelsgraben gesteuert hatte. Dort wurde dieses in einer Feierstunde in einem ökumenischen Gottesdienst offiziell seiner Bestimmung übergeben.

So war die Freude natürlich groß, als der Zug mit dem neuen Fahrzeug und befreundeten Feuerwehren und offiziellen Gästen an der Gemeinschaftshalle ankam. "An Gottes Segen ist alles gelegen", erklärte Diakon Herbert Mayer zu Beginn des Gottesdienstes, den er mit dem evangelischen Pfarrer Ekkehard Weiskopf zusammen zelebrierte. "Das neue Feuerwehrfahrzeug will uns sagen, dass wir Leidenschaft und Feuer in unserem gemeinsamen Leben entfachen und auch im Geiste wie im Handeln für den Nächsten da sind", führte Ekkehard Weiskopf dazu weiter aus. Nach den Gebeten und Gesängen, die der Posaunenchor Schwarzach begleitete, ging Herbert Mayer auf die biblische Geschichte des barmherzigen Samariters ein. Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft für den Nächsten zu entwickeln, sei ein hohes Gut in der Gesellschaft. Schon vor 145 Jahren hätten sich Bürger in Mainroth Gedanken gemacht, in diesem Sinne Feuersbrunst und Katstrophen entgegenzutreten. Pfarrer Ekkehard Weiskopf wies auf die höhere Verantwortung hin, die das neue Fahrzeug mit sich bringe bei der Hilfe für die Mitmenschen.

Dritter Bürgermeister Manfred Hofmann bekräftigte, dass der Burgkunstadter Stadtrat hinter seinen Wehren und ihrem Bestreben zum Brandschutz stehe. Mit dem modernen Fahrzeug werde effizienter Feuer- und Katastrophenschutz unterstützt. Unter Beifall überreichte er Kommandanten Jochen Stenglein den Schlüssel.

Kreisbrandmeister Thilo Kraus freute sich darüber, dass nach dem Bedarfsplan von 2016 nun das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) in Mainroth seiner Bestimmung übergeben werden könne. Es seit für den Einsatz mit einem Löschwasserbehälter von 750 Litern ausgerüstet. Er dankte allen Feuerwehrleuten, die sich mit der neuen Materie vertraut machen würden. Auch wünschte er der Jugend damit einen Ansporn für ihre Tätigkeiten in der Wehr.

Kommandant Jochen Stenglein sagte, seit einer Woche sei das neue Fahrzeug im Einsatzleitsystem angemeldet. Mit etwas Wehmut sah er auf 200 Einsätze zurück, die mit dem alten Fahrzeug in den letzten 27 Jahren getätigt worden waren. Es habe immer seinen Zweck erfüllt.



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren