Neuses

Freudentag im Kindergarten

Der Kindergarten Neuses feierte sein 40-jähriges Bestehen mit einem fröhlichen Fest. Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann stellte die energetische Sanierung der Einrichtung in Aussicht.
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Der Kindergarten Neuses feierte 40- jähriges Jubiläum. Die Kinder ließen aus Dankbarkeit bunte Luftballons zum Himmel fliegen. Von den Ehrengästen gab es viel Beifall. Fotos: K.-H. Hofmann
Der Kindergarten Neuses feierte 40- jähriges Jubiläum. Die Kinder ließen aus Dankbarkeit bunte Luftballons zum Himmel fliegen. Von den Ehrengästen gab es viel Beifall. Fotos: K.-H. Hofmann
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Der Katholische Kindergarten Neuses feierte 40- jähriges Bestehen. Zu der Geburtstagsfeier begrüßte die Leiterin Elisabeth Förtsch viele Gäste, doch zuallererst hatten die Kinder das Sagen. Mit dem Lied: "Jeder Tag im Kindergarten macht große Freude" drückten sie aus, wie gerne sie die lehrreiche Einrichtung besuchen.

Der Text wurde gereimt und einstudiert im harmonischen Einklang zur Melodie aus dem letzten Satz von Beethovens Ode an die Freude und der Liedvortrag erfolgte a cappella, was Begeisterung bei den Gästen auslöste. Und weil es so schön war, setzten die Kindergartenkinder als Zugabe noch das Lied "Gottes Liebe ist so groß und wunderbar" drauf. Aus Anlass des Festtages wurde auch ein Tanz einstudiert und dazu fröhlich gesungen: "Heut ist ein schöner Tag".

Beeindruckende Herzlichkeit

Pater Maximilian Kray, der die Katholische Kirchenstiftung St. Sebastian als Träger vertrat, zeigte sich beeindruckt von der Herzlichkeit und Freude, mit der die Kinder ihre Lieder vorgetragen haben. Es kennzeichne einen guten Kindergarten, wenn sich Kinder so wohlfühlen wie im Kindergarten Neuses, sagte er. Und er war nicht nur wegen des 40- jährigen Bestehens der Einrichtung gekommen, sondern es gab auch ein 40. Dienstjubiläum, nämlich von Leiterin Elisabeth Förtsch. Die Kindergartenleiterin könne sicher viel aus den vier Jahrzehnten Berufserfahrung erzählen. Entscheidend sei aber, dass sie in so langer Zeit den katholischen Kindergarten auch christlich geprägt habe, was gerade heute für Kinder sehr wertvoll sei. Er dankte Elisabeth Förtsch von ganzem Herzen für die treue und gute Arbeit zum Wohle der Kinder.

Gleiches galt für die stellvertretende Leiterin Katrin Vetter für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im Kindergarten Neuses.

Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann sprach die Glückwünsche der Stadt, die Eigentümerin des Kindergartens Neuses ist, aus und entbot die Grüße von Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein. Sie dankte der Leitung und dem Personal sowie auch dem Elternbeirat, den Eltern und der Kirchenverwaltung für die gute Zusammenarbeit und die wertvolle Arbeit für das Wohl der Kinder. Für jedes Kind gab es das Maskottchen Feline von der Stadt als Amulett. Und die Zweite Bürgermeisterin stellte auch die energetische Sanierung des Kindergartens in Aussicht, der entsprechende Antrag liege der Stadt vor.

Die Kindergartenbeauftragte, Gertraud Schrepfer, überreichte Geschenke an die Dienstjubilare Elisabeth Förtsch und Katrin Vetter, die Dankurkunden wurden schon vom Erzbischöflichen Ordinariat überbracht. Gerti Schrepfer dankte aber auch den Kinderpflegerinnen Silke Grüdl für 24-jährigen Dienst und Katrin Förtsch für 13 Dienstjahre im Kindergarten Neuses. Das Quartett bringt es auch über 102 Dienstjahre im Kindergarten Neuses.

Inzwischen schicken schon Mütter, die selbst im Kindergarten Neuses waren, ihre Kinder hierher und erzählen diesen, wie schön die Zeit hier war. Glückwünsche an die beiden Jubilarinnen und herzlichen Dank für ihren großen Einsatz sprach auch Kirchenpfleger Hans Schrepfer aus.

Leiterin Elisabeth Förtsch erinnerte daran, dass sie am 1. März 1979 bei der Einweihung schon dabei sein durfte. Damals hatte Schwester Engelmara die Leitung. Sie wohnt heute im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vierzehnheiligen und an sei ging ein besonderer Gruß.

Heute werden 50 Kinder im Kindergarten Neuses betreut. Ein besonderer Dank ging an Helmut Förtsch, den Ehemann der Leiterin, der sich mit ehrenamtlichem Engagement dem Kindergarten widmet, und an die Elternbeiratsvorsitzende Judith Horn. Nun aber ließen die Kinder aus Dankbarkeit ihre bunten Luftballons zum Himmel fliegen, denn an den Schöpfer, den lieben Gott, sollte der ganz besondere Dank aus den Herzen zum Himmel fliegen. eh

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