Himmelkron
Nominierung

Freie Wähler wollen mehr

Die Freien Wähler Lanzendorf-Himmelkron-Gössenreuth wollen bei den Gemeinderatswahlen einen Sitz dazugewinnen. Dieses Ziel gab FW-Ortsvorsitzender Alfons Lauterbach, zugleich Spitzenkandidat, bei der ...
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Die Freien Wähler Lanzendorf-Himmelkron-Gössenreuth wollen bei den Gemeinderatswahlen einen Sitz dazugewinnen. Dieses Ziel gab FW-Ortsvorsitzender Alfons Lauterbach, zugleich Spitzenkandidat, bei der Nominierungsversammlung aus. Bislang sind die Freien Wähler mit Alfons Lauterbach, Manuel Gumtow, Katja Kreutzer und Peter Pöhlmann im Himmelkroner Gemeinderat vertreten. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinderatsfraktionen von CSU/FWG als auch SPD bezeichnete Gumtow als sehr gut und konstruktiv.

Gemeinderat und stellvertretender FW-Ortsvorsitzender Manuel Gumtow blickte auf die zu Ende gehende Wahlperiode des Gemeinderates Himmelkron zurück: "Wir hatten ganz oben die Kinderbetreuung und die Unterstützung der Familien stehen. Ich denke, da hat der Gemeinderat gute Arbeit geleistet und zu Beginn gleich den Bau eines Kinderhorts an das Lanzendorfer Schulhaus durchgeführt, der uns damals 1,5 Millionen Euro gekostet hat." Erst in diesem Jahr wurden die Kinderspielplätze mit einem fünfstelligen Betrieb neu ausgestattet und in das Freibad werden jährlich in das Betriebsdefizit rund 100 000 Euro investiert, wobei Gumtow das Freibad noch möglichst lange erhalten will.

Die größte Maßnahme, die im kommenden Jahr ansteht, ist der Neubau einer fünfgruppigen Kindertagesstätte mit einem Kostenvolumen von rund 5 Millionen Euro in Verlängerung des Lanzendorfer Schulgeländes. Gumtow: "Das bedeutet dann auch, wenn der Kindergarten in das neue Gebäude umgezogen ist, dass wir dann ein Nutzungskonzept für den jetzigen Kindergarten am Kirchenring entwickeln müssen."

Ein weiteres Ziel ist die Zentralisierung der Grundschule am Standort in Lanzendorf. Gumtow zufolge wird es das nächste Millionenprojekt sein, das die Gemeinde mit Blick auf eine Ganztagesbetreuung angreifen wird. Damit einher geht es auch darum, ein Nutzungskonzept für das jetzige Schulhaus in Himmelkron zu finden.

Allgemein stellte Gumtow fest, dass die Freien Wähler keine Luftschlösser bauen, sondern realisierbare Projekte favorisieren. Ein weiterer Punkt war die Verschönerung der Ortsmitte von Himmelkron, die mit der Umgestaltung des "Bauhofes" und der Neuanlegung eines Partnerschaftsplatzes auch gelungen ist. Was den Freien Wählern nicht gefällt, das ist die Hinteransicht der alten Mälzerei mit dem Parkplatz. Der neue Gemeinderat müsse sich Gedanken machen, wie das Areal neu gestaltet werden könne.

Zur Gemeinderatsliste stellte Gumtow fest, dass diese die Bevölkerung spiegele: vom Azubi bis zum Rentner, vom Arbeiter bis zum Arzt, vom Diplomingenieur bis zum Handwerksmeister, von 21 bis 63 Jahren. Es sei eine Liste mit Kandidaten aus allen Ortsteilen. red

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