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Kronach

Frechdachs sucht Zuhause

Die 13 Monate alte und 50 Zentimeter große Mischlingshündin Mocosa stellt sich vor.
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Die Hündin Mocosa sehnt sich nach einem Zuhause. Foto: Tierschutzverein
Die Hündin Mocosa sehnt sich nach einem Zuhause. Foto: Tierschutzverein

Mischlingshündin Mocosa ist kastriert und wurde am 14. Februar 2019 geboren. Sie hat ihr ganzes erstes Lebensjahr im spanischen Partner-Tierheim Sierra Nevada verbracht. Nie hat sie Familienleben und Geborgenheit erfahren.

Welche Rassen in dieser hübschen Hündin vereinigt sind, ist schwer zu sagen. Da sie im Tierheim aufgewachsen ist, ist sie bei fremden Menschen anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend, und auch neue Situationen jagen ihr erst einmal Angst ein. Sie ist aber trotzdem neugierig und aufgeschlossen und braucht nicht lange, um aufzutauen und auf jemanden zuzugehen. Dann ist sie extrem anhänglich, verschmust und verspielt. Dann geht sie aus sich heraus und klebt regelrecht an der Seite ihrer Bezugspersonen.

Kein Hund für Couch-Potatoes

Dann merkt man Mocosa auch ihre Jugend an, denn sie kann sehr temperamentvoll und aufgedreht sein. Sie spielt für ihr Leben gern, hat nur Unsinn im Kopf, möchte rennen und herumtoben und ist ein richtiger kleiner Frechdachs. Für genügend Auslauf muss also gesorgt sein, denn Mocosa ist kein Hund für Couch-Potatoes. Sie braucht Action (eventuell wäre sie auch für Agility oder Ähnliches zu begeistern) und Abwechslung.

Ihre neuen Familienmitglieder sollten außerdem Spaß daran haben, mit ihr zu arbeiten, denn erziehungstechnisch muss man mit Mocosa ganz von vorne anfangen, denn sie hatte in ihrem ersten Lebensjahr niemanden, der ihr etwas beigebracht hätte. Von den gängigen Hundekommandos bis hin zum guten Benehmen in einem Menschenhaushalt (Alleinbleiben, Stubenreinheit, dass man keine Mülleimer ausleeren oder aufs Sofa springen darf, dass Staubsauger, Fernseher etc. nicht bedrohlich sind usw.) muss Mocosa alles von der Pike auf lernen. Dabei ist eine liebevolle, aber konsequente Hand gefordert. Da sie selbst eher unsicher ist, braucht sie Menschen, die ihr sagen, wo es langgeht, die ihr Grenzen setzen und bei denen sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen kann. Mit lauten Kommandotönen und Kasernenhofdrill erreicht man dabei gar nichts, denn Mocosa ist sehr sensibel und unterwürfig und legt sich einfach auf den Rücken, wenn sie Angst hat.

Ein idealer Zweithund

Mit anderen Hunden versteht sie sich bestens und wäre somit ein idealer Zweithund. Auch Menschen gegenüber verhält sie sich mustergültig, absolut lieb, freundlich und gutmütig. Sie wäre auch gut für eine Familie mit netten Kindern geeignet.

In welche hundebegeisterte Familie mit genügend Zeit und Spaß an Bewegung und Erziehung darf Mocosa künftig Leben und gute Laune bringen? Interessierte wenden sich an den Tierschutzverein Kronach, Ottenhof 2, Telefon 09261/20111, E-Mail tsvkc@gmx.de, tierheim-kronach.de. red