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Coburg
Corona-Krise

Frauenprojekt Amal bietet Unterstützung

Das Frauenprojekt Amal des Caritasverbandes Coburg war in den vergangenen Wochen vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Seit März mussten geplante Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. ...
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Das Frauenprojekt Amal des Caritasverbandes Coburg war in den vergangenen Wochen vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Seit März mussten geplante Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. Die Projektarbeit, durch welche Frauen mit Fluchthintergrund und deren Familien unterstützt und gestärkt werden sollen, muss in Zeiten des Coronavirus grundsätzlich umstrukturiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Ausgesetzt wurde beispielsweise das wöchentlich veranstaltete Nachmittagscafé, welches Frauen unterschiedlichster Herkunft zusammen mit ihren Kindern als Treffpunkt nutzten. "Umso wichtiger war es, mit den Frauen in Kontakt zu bleiben, ihnen und ihren Familien als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen", sagt die Sprechpartnerin für das Frauenprojekt Amal, Katharina Koch. Regelmäßig seien Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache und Muttersprache weitergeleitet worden. Auch kreative Angebote für Familien mit Kindern hätten gesammelt und weitergegeben werden können.

Deutlich wurde laut Koch, dass die Familien in der Corona-Krise mit verschiedenen Problemen zu kämpfen haben. Manche haben aufgrund der Sprachbarriere Schwierigkeiten, die tägliche Informationsflut zum Coronavirus zu meistern und sind vor viele Unsicherheiten gestellt. Und manche Familien kämpfen sich mit dem Wegfall von Kitas, Schulen und Freizeitangeboten genauso wie "die Deutschen" durch ihren neuen Alltag.

In den vergangenen Wochen hätten sich die Frauen hauptsächlich telefonisch und per E-Mail an das Frauenprojekt gewandt, wenn sie Hilfe benötigten. Seit dem 4. Mai seien auch wieder Beratungstermine im Verbandshaus möglich, wenn wichtige Angelegenheiten in einem persönlichen Gespräch geklärt werden müssten. Natürlich müssten bei den "persönlichen Angeboten" die Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden (Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Desinfektion der Hände sowie Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern). red