Kronach
Landkreis

Frauenliste: bereits 2014 Hinweise auf Stromtrasse

Mit einem Bericht der Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer über den öffentlichen Teil des vorausgegangenen Kreisausschusses begann die Sitzung der Frauenliste (...
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Mit einem Bericht der Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer über den öffentlichen Teil des vorausgegangenen Kreisausschusses begann die Sitzung der Frauenliste (FL) Landkreis. Einer der wichtigsten Punkte für die Mitglieder war die Information über eine mögliche Stromtrassenführung durch den Landkreis Kronach.
In diesem Zusammenhang wies die Vorsitzende Silke Wolf-Mertensmeyer darauf hin, dass die FL bereits im November 2014 über Informationen verfügte, die dieses alarmierende Geschehen voraussagten. Maria Gerstner erinnerte an den daraufhin gestellten Antrag der FL im Kreistag mit der dringenden Bitte, diese Informationen ernst zu nehmen, den Kreistag fortlaufend zu informieren und wenn nötig handelnd einzuschreiten.


"Keine Trasse durch Landkreis"

Die anwesenden Frauen waren sich einig, dass es keine Stromtrasse durch den Landkreis Kronach geben dürfe, die zudem nachweislich auch nicht zu den wirtschaftlichsten gehören wird, so Petra Köstner.
Das nächste Thema war ein sehr erfreuliches, denn es ging um die touristische Erschließung von Markgrafenkirchen in Oberfranken. Im Speziellen um evangeische Kirchen im Landkreis Kronach zum Beispiel die Kirchen von Langenau und Ludwigsstadt. "Dies ist sicher eine unerschlossene Kraft für Tourismus und Regionalförderung", äußerte sich Regionalbischöfin Dorothea Greiner in der Presse dazu. "Diese Ernennungen bringen sicher auch ,Licht‘ in unseren Landkreis, so Lujza Schmögner.
Mit viel Interesse wurde dem Bericht über die Eckdaten des Kreishaushaltes 2018 zugehört. In der anschließenden Diskussion wurden die Investitionen für die Renovierungen der Schulen aber auch der VHS außerordentlich begrüßt.
Beate Schmidt, Stadträtin von Teuschnitz sprach ihr Bedauern darüber aus, dass die anstehende Klausurtagung des Stadtrats Teuschnitz terminüberschneidend festgelegt wurde, so dass sie und ihre Kollegin Hedwig Schnappauf leider nicht daran teilnehmen könnten.
Für die Planung zur Erweiterung des Ölschnitzsees soll eine Konzeptstudie erstellt werden. Wenn die Verkehrssituation eine gute Lösung erführe, sei die bisherige Planung eine tolle Sache, so Petra Zenkel-Schirmer. red
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