Herzogenaurach

Frauenbund unterstützt brasilianischen Pfarrer

"Endlich habe ich nun zu unseren Spenden an Pfarrer Walter ein Gesicht!", freute sich Christina Daßler aus dem Vorstandsteam des katholischen Frauenbundes, als sie bei der Übergabe der jährlichen Spen...
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Pfarrer Walter freute sich über das Wiedersehen mit Rosi Gehr und anderen Bekannten. Foto: privat
Pfarrer Walter freute sich über das Wiedersehen mit Rosi Gehr und anderen Bekannten. Foto: privat

"Endlich habe ich nun zu unseren Spenden an Pfarrer Walter ein Gesicht!", freute sich Christina Daßler aus dem Vorstandsteam des katholischen Frauenbundes, als sie bei der Übergabe der jährlichen Spende von Rosi Gehr an Pfarrer Walter dabei war.

Pfarrer Waltermayr Alves Rodrigues, hier nur als Pfarrer Walter bekannt, studierte Theologie in Bamberg, absolvierte in Herzogenaurach seine Priesterausbildung und feierte in St. Magdalena 1968 auch seine Primiz. Dazu bekam er einen Kelch geschenkt, der ihn jeden Tag an die Zeit seiner Ausbildung in Herzogenaurach erinnert, während er damit die Messe zelebriert.

Nachdem der sympathische, weltoffene Gottesmann in sein Heimatland Brasilien zurückgekehrt war, ließ der Frauenbund den Kontakt nie abbrechen und schickt ihm seitdem jährlich eine Spende. In der 10 000 Einwohner zählenden Stadt Pirapetinga im Osten Brasiliens hat er dann mittels der Unterstützung aus Deutschland sieben Kirchen, ein Haus für arme Leute und einen Kindergarten gebaut.

Pfarrer Walters Besuch in Deutschland ging die Einladung zu einer Hochzeit voraus. Der Bräutigam, den er damals getauft hatte, wünschte sich nun auch von seinem Taufpriester getraut zu werden. Sehr gerne kam Pfarrer Walter an seine alte Wirkungsstätte zurück und freute sich, beim Altstadtfest-Café im herrlichen Pfarrgarten viele Freunde, Bekannte und ebenso einige Täuflinge wiederzusehen. Dass es in Brasilien keine Rente für Geistliche gibt, ist für Waltermayr Rodrigues kein Problem. Mit 80 Jahren ist er immer noch mit Herz und Seele dabei und somit wird auch dieses Jahr der Frauenbund fleißig Spenden sammeln. red

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