Forchheim

Franz Streit und Elias Rittmayer sind Sonderbotschafter des "Bierlands"

Besondere Auszeichnungen gab es in der Mitgliederversammlung des Vereins Bierland Oberfranken am Donnerstag in der Bürgergesellschaft Hof: Franz Streit (CSU), Bürgermeister der Stadt Forchheim, wurde ...
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Franz Streit, Georg Rittmayer, Präsident des Vereins der privaten Brauereien Bayern, und Elias Rittmayer (v. l.) Foto: privat
Franz Streit, Georg Rittmayer, Präsident des Vereins der privaten Brauereien Bayern, und Elias Rittmayer (v. l.) Foto: privat

Besondere Auszeichnungen gab es in der Mitgliederversammlung des Vereins Bierland Oberfranken am Donnerstag in der Bürgergesellschaft Hof: Franz Streit (CSU), Bürgermeister der Stadt Forchheim, wurde zum Ehrenmitglied und Sonderbotschafter des Vereins Bierland Oberfranken ernannt, ebenso wie Deutschlands bester Brauer, Elias Rittmayer von der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf und die oberfränkische Bierkönigin Christina Pollnick. Der Regierungsbezirk Oberfranken hat mit seinen 174 Brauereien die weltweit höchste Dichte an Brauereien.

Oberfranken hält aber noch einen anderen Weltrekord, was seine Bierkultur betrifft, dies wurde auf der Jahresversammlung bekannt: Im Bezirk werden mittlerweile über 2500 verschiedene Biere gebraut. "Das ist fast die Hälfte aller Biere, die in Deutschland gebraut werden", erklärte Markus Raupach, Mitglied des Vorstands von Bierland Oberfranken. Vor zehn bis 15 Jahren sei das noch anders gewesen: Damals gab es knapp über 1000 verschiedene Biere .

In den letzten Jahren ist eine neue Generation von Braumeistern in die elterlichen Brauereien eingestiegen. Diese hätten einen neuen Geist in die oberfränkische Bierkultur gebracht, sicherlich auch unterstützt durch die Craft-Beer-Bewegung, meinte der Kulmbacher Landrat Klaus-Peter Söllner (FW), Vorsitzender des Vereins Bierland Oberfranken. "Saisonale Biere, Spezialbiere und kreative Bierstile sind im Kommen", sagte Söllner. Wie sich der Verein selbst weiterentwickelt, wurde auf der Mitgliederversammlung deutlich. Der Vortrag von Ulrich Büscher machte deutlich, dass die Kooperation mit dem VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) 2020 deutlich intensiviert werden wird. Dazu kommen Fachseminare für die insgesamt knapp 300 fränkischen Mitgliedsbrauereien, die von den Brauereien sehr intensiv genutzte Gebrauchtmaschinenbörse und die Teilnahme an Messen wie der Consumenta. red

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