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Neustadt

Frankenhalle ist bald wieder Sporthalle

Landrat Michael Busch (SPD) hat der CSU-Fraktion Neustadt bei ihrer jüngsten Fraktionssitzung bestätigt: Ende Januar geht die Zeit zu Ende, in der die Frankenhalle in Neustadt als ...
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Landrat Michael Busch (SPD) hat der CSU-Fraktion Neustadt bei ihrer jüngsten Fraktionssitzung bestätigt: Ende Januar geht die Zeit zu Ende, in der die Frankenhalle in Neustadt als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wird. Der Mietvertrag wird darüber hinaus nicht verlängert. Damit ist ab Februar wieder Schul- und Vereinssport in der Frankenhalle möglich.
CSU-Fraktionsvorsitzender Frank Altrichter dankte Busch für sein Tätigwerden, alternativ für den Notfallplan, das Living-Glass-Gebäude in Rödental für die Unterbringung von Flüchtlingen herrichten zu lassen. Dies entlaste die Durchführung des Schul- und Vereinssports in Neustadt enorm. Seinen Dank richtete Altrichter auch an die Neustadter Sportvereine, Sportler wie Funktionäre: "Unsere Vereine haben große Geduld und Verständnis für diese Ausnahmesituation aufgebracht. Für diesen großartigen humanitären Beitrag haben sie ein dickes Kompliment verdient."
Diesem Lob und Dank schloss sich Landrat Busch an und bezog die Stadt Neustadt und Gerhard Beyer mit ein, die dem Landkreis immense Unterstützung geboten hätten. Er bat auch darum, die Integration der vor Ort verbleibenden Flüchtlinge zu unterstützen. Seitens des Landkreises werde hier ein breites Know-how für die Vernetzung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt. Dies sei ein starker Beitrag des Landkreises, denn die Zuständigkeit für die Integration der Flüchtlinge liege in den Städten und Gemeinden. Busch: "Der Landkreis sieht sich als echter Partner der Kommunen." Dieses Miteinander werde weiterhin Früchte tragen, wenn dies vor Ort auch gewollt sei. Er bot an, dass, wie bisher praktiziert, jederzeit die Fahrzeuge des Landkreises für den Transport von Flüchtlingen aus der Notunterkunft zu den Unterkünften genutzt werden könnten. Dies gelte auch für Neustadt.
Skeptisch bis ablehnend zeigten sich die Mitglieder der CSU-Fraktion einer Pressemitteilung zufolge zur möglichen Einführung von Flüchtlingsbeauftragten im Landkreis. Es sei die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass durch den rechtlich fragwürdigen Aufbau von Doppelstrukturen die Integrationsbemühungen der haupt- und ehrenamtlichen Helfer vor Ort ausgehebelt werden. Bedauerlicherweise seien es am Schluss die Steuerzahler, die die Zeche für "politische Flüchtlingsbeauftragte" zahlen müssten. Dies sei gegenüber den Bürgern nur schwer und gegenüber den vielen Ehrenamtlichen, deren Arbeit herabgewürdigt wird, überhaupt nicht zu vermitteln, das ist die Einstellung der CSU-Fraktion. red

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