Neudrossenfeld

Fränkisches Bier und Brot in Berlin

Das Kulmbacher Land präsentierte sich mit kulinarischen Köstlichkeiten und Freizeittipps auf der Grünen Woche.
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Bürgermeister Harald Hübner (Zweiter von rechts) stellte den Besuchern die Gemeinde auch per Flyer vor. Foto: Horst Wunner
Bürgermeister Harald Hübner (Zweiter von rechts) stellte den Besuchern die Gemeinde auch per Flyer vor. Foto: Horst Wunner

Auf der grünen Woche, dieser weltweit größten Ernährungsschau mit 1700 Ausstellern aus 61 Ländern auf einer Fläche von 125 000 Quadratmetern ist Internationalität Trumpf, sind Menschen unterschiedlichster Nationalität und Hautfarbe zu finden. Es ist ein Spaziergang durch Farbenpracht und Aromen, ein Schaufenster für alles, was dem Auge und Gaumen gut tut. In der Bayernhalle haben die Oberfranken ihre Köstlichkeiten aufgetischt, sind "Oberfranken Offensiv" und die Tourismusverbände Frankenwald, Fichtelgebirge und Fränkische Schweiz präsent.

Da konnte auch die Gemeinde Neudrossenfeld punkten, die mit der Bräuwerck AG drei Tage ihre Vorzüge einem größeren Publikum näher bringen konnte. Die kleine Theke war ständig umringt, viele wollten das Tagwerck (Hell), das Nachtwerck (Dunkel) und das Kraftwerck (Bock) versuchen. "Schmeckt prima", sagte ein Probierer aus dem Allgäu, und der daneben stehende Rheinlandpfälzer nickt zustimmend. Braumeister Bernd Weibbrecht, der mit in die Bundeshauptstadt gereist war, sagte: "So zwei Hektoliter sind an dem Wochenende schon durch die durstigen Kehlen gelaufen."

Für Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Hübner ist die Messe eine gute Gelegenheit, die Braustätte und seine Gemeinde einem breiteren Publikum vorzustellen. "Wir machen hier auf unsere Preziosen aufmerksam, wie das Lindenbaummuseum, die wunderschöne Markgrafenkirche, das Schloss und die umliegende Natur mit dem Rotmainauenweg."

Das erste Mal auf der Grünen Woche als neuer Vorsitzender des Bräuwercks war Dieter Bauernfeind. "Für mich eine Selbstverständlichkeit, weil wir hier neue Kontakte knüpfen und Werbung für uns machen können, besonders auch für die Gastronomie mit Chefkoch Karl-Heinz Jarema." Bauernfeind möchte neue Impulse setzen, das Bräuwerck regional bekannter machen. Den Besuch in Berlin nannte er deswegen wichtig, "weil wir nicht weit von der A 9 entfernt und für einen Abstecher interessant sind".

Aber nicht nur Neudrossenfeld stand im Fokus, die Tourismusverbände hatten ebenso Schmackhaftes für Zunge und Gaumen mitgebracht. Axel Klawuhn vom Kulmbacher Brauerei- und Bäckereimuseum kredenzte die "Rote Hilde" in Anlehnung an Hildegard von Bingen, eine Hopfenkennerin. "Dieses fünffach gehopfte Bier mit Pilsener-Malz und leicht rötlicher Farbe war ein Renner", freute sich der Museumsmitarbeiter. Serviert wurde dazu Hopfen- und Malzbrot, gleichfalls eine Rarität.

Verantwortlich für den gemeinsamen Oberfrankenstand zeichnete Gabi Teufel von Oberfranken Offensiv. "Wir werden aufgrund der guten Resonanz im nächsten Jahr wieder präsent sein. Das Feedback der Messebesucher, der Produzenten und Touristiker verpflichtet fast dazu".

Ludwig führt viele Gespräche

Beeindruckt vom Angebot und der präsentierten Vielfalt auf der Grünen Woche zeigte sich der Kulmbacher Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig (FW) bei seinem Besuch in Berlin. "Ich habe viele gute und zukunftsweisende Gespräche mit Vertretern von Unternehmen, Vereinen und Verbänden aus den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft und Tourismus geführt", so Ludwig. Er traf auf der Grünen Woche unter anderem auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) und die Bayerische Milchkönigin, Sonja Wagner aus Wonsees.

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