Forchheim

Forchheim soll mehr vorlesen

In einer Fortbildungsreihe zur Leseförderung im Landkreis Forchheim werden mehrere Kurse angeboten.
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Beim Vorlesen Foto: PR
Beim Vorlesen Foto: PR
Das Bildungsbüro des Landratsamtes Forchheim bietet eine Fortbildungsreihe zur Leseförderung an. Nachdem die Auftaktveranstaltung in Gräfenberg laut Pressemitteilung ein großer Erfolg gewesen sei, sei auch die Veranstaltung in Forchheim sehr gelungen. Der Workshop "Der Tod in Bilderbüchern - Muss man dafür traurig sein" mit Alexandra Eyrich und auch der Workshop "Erstlese-Bücher - Lesen will gelernt sein" mit Ulla Schiller-Irbacher erhielten ein durchweg positives Feedback. Weitere Fortbildungsveranstaltungen werden in den nächsten Tagen und Wochen noch angeboten.
Am 28. Juni finden im Mütterzentrum Ebermannstadt, Feuersteinstraße 11, zwei weitere Workshops zur Leseförderung im Landkreis Forchheim statt. Für beide Workshops sind noch einige Plätze frei.
Workshop 3: "Kamishibai-Papiertheater", 14 bis 16 Uhr, Moderation Gudrun Wiedemann, Vorleserin und Bibliothekarin über Traditionelle Erzählkunst aus Japan. Kamishibai heißt übersetzt Papiertheater. Ein faszinierendes Medium, das sich sehr gut zur kreativen Umsetzung von Bilderbüchern, Märchen und Geschichten eignet. Die Bibliothekarin und Vorleserin wird an Beispielen die besonderen Möglichkeiten des Kamishibai zeigen und von ihren Erfahrungen in Bibliotheken und Grundschulen berichten. Die Teilnehmer bekommen die Gelegenheit, die vielfältigen Erzähl- und Gestaltungsmöglichkeiten des Erzähltheaters selbst auszuprobieren. Papiertheater ist Leseförderung pur.


Theaterpädagoge

Workshop 4: "Geschichten erleben", 16.30 bis 18.30 Uhr, Moderation Marco Faller, Theaterpädagoge . Beim Lesen von Geschichten eröffnen sich spannende Welten. Mit den Mitteln des Theaters sollen die Teilnehmer bekannte und weniger bekannte Geschichten bearbeiten. Was sie als Text auf dem Papier finden, soll lebendig und erfahrbar werden. Darum werden sie selbst Theater spielen und die Geschichten, die sie zuvor gelesen haben, ausgestalten. Verschiedene Wege, um vom geschriebenen Wort zum fühlbaren Erlebnis zu gelangen, werden erkundet. Ziel ist es, verschiedene Methoden kennenzulernen, wie mit den Möglichkeiten des Theaters Literatur an Kinder vermittelt und die Freude am Lesen geweckt werden kann.


Zwei Themen in Neunkirchen

Weiterhin finden am 10. Juli im Evangelischen Gemeindehaus, Von-Hirschberg-Straße 8, in Neunkirchen am Brand die letzten zwei Workshops zur Leseförderung im Landkreis Forchheim statt. Für beide Workshops sind noch wenige Plätze frei.
Workshop 5: "Das lebende Buch", 14 bis 16 Uhr, Moderation Werner Müller, Schauspieler und Regisseur. In der alltäglichen Kommunikation wird der Anteil der lingualen Sprache, der Informationsebene des Gesprochenen, auf weniger als zehn Prozent geschätzt. Ein viel höherer Stellenwert wird dem Klang der Stimme (40 Prozent) und weiteren, non-verbalen Zeichenträgern, der vorrangig emotionalen Beziehungsebene (50 Prozent), zugeschrieben.
In diesem Workshop sollen literarische Texte durch Techniken des Körpertheaters und andere Formen des darstellenden Spiels aus der geschriebenen und gedruckten Form (linguale Sprache) in die beseelte, gelebte und damit erlebbare Ebene (Beziehungsebene) gehoben werden. Ziel ist, das Lesen nicht nur als Kulturtechnik sondern als "Kino im Kopf" zu erfahren.
Workshop 6: "Vorlesen und Lesen im Dialog - Wo liegt der Unterschied?", 16.30 bis 18.30 Uhr, Moderation Ingeborg Taube, Lese- und Literaturpädagogin. Um Kindern die Lust am Buch und an Geschichten zu vermitteln und sie damit in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen, können zwei verschiedene Methoden des Vorlesens genutzt werden. In diesem Workshop werden diese Strategien - das literarische Vorlesen und das dialogische Lesen - vorgestellt und anhand von praktischen Beispielen erprobt.


Anmeldung

Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, außerdem wird pro Workshop und Teilnehmer ein Kostenbeitrag von sieben Euro erhoben.
Das Anmeldeformular ist auf der Homepage unter www.bildungsregion-forchheim.de zu finden. Weitere Informationen gibt es auch telefonisch unter 09191/86-2402 oder unter 09191/86-1071. red
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