Klosterlangheim
Neubesetzung

Försterin Veronika Thiel kümmert sich um 1660 Hektar Wald

Seit September leitet die 26-jährige Veronika Thiel das Forstrevier Klosterlangheim der Bayerischen Staatsforsten. Damit folgt sie dem langjährigen Revierleiter Gerd Barnickel nach, der im März ganz p...
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Veronika Thiel Foto: p
Veronika Thiel Foto: p

Seit September leitet die 26-jährige Veronika Thiel das Forstrevier Klosterlangheim der Bayerischen Staatsforsten. Damit folgt sie dem langjährigen Revierleiter Gerd Barnickel nach, der im März ganz plötzlich gestorben war.

Veronika Thiel ist in München geboren und im südlichen Landkreis München aufgewachsen. Ihr Wunsch, möglichst viel draußen in der Natur zu arbeiten, führte sie zum Forstingenieur-Studium nach Weihenstephan. Spätestens nach ihrem Praxissemester im Forstbetrieb Heigenbrücken im Spessart stand dann ihr konkretes Berufsziel fest: Försterin bei den Bayerischen Staatsforsten. "Praxisorientiertes Arbeiten, die Möglichkeit, mich im Wald selbst zu verwirklichen, und nicht zuletzt die Jagd haben mich ganz für eine Tätigkeit im Staatswald eingenommen", sagt Veronika Thiel.

Das laubholzreichste Revier des Forstbetriebes Rothenkirchen mit seinen drei Forstdistrikten "Langheimer Wald", "Buchrangen" und "Spendweg" mit einer Fläche von rund 1660 Hektar Größe liegt im Obermainhügelland und am Jurarand südlich und nördlich von Klosterlangheim. Die Arbeit von Veronika Thiel steht aktuell ganz im Zeichen der Aufarbeitung von Borkenkäferholz. In den laubholzgeprägten Beständen am Jurarand haben die Bäume unter den letzten Trockenjahren nicht so sichtbar gelitten. Die Fichten in ihrem Revier scheinen dagegen nach und nach endgültig dem Klimawandel zum Opfer zu fallen. In der Folge müssen viele Buchen, Eichen und Edellaubhölzer als wichtige Mischbaumarten genauso gepflanzt werden wie Tannen, Douglasien und Lärchen. red

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