Weißenohe
Finanzierung

Förderverein des Chorzentrums in Weißenohe spricht vom Durchbruch

Der Förderverein "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktinerkloster Weißenohe" spricht von einem Durchbruch seines Projekts: Nachdem zwei anberaumte Finanzierungsgespräche für das Kultu...
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Im Landtag im Einsatz für das Projekt (v. l.): Herbert Meier, Dieter Christoph, Bürgermeister Rudi Braun, FSB-Präsident Friedhelm Brusniak, Kerstin Homberg, Gerald Fink, Roland Wölfel und Eduard Nöth Foto: PR
Im Landtag im Einsatz für das Projekt (v. l.): Herbert Meier, Dieter Christoph, Bürgermeister Rudi Braun, FSB-Präsident Friedhelm Brusniak, Kerstin Homberg, Gerald Fink, Roland Wölfel und Eduard Nöth Foto: PR

Der Förderverein "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktinerkloster Weißenohe" spricht von einem Durchbruch seines Projekts: Nachdem zwei anberaumte Finanzierungsgespräche für das Kulturprojekt am 6. Dezember und 4. Juni bei der Bezirksregierung in Bayreuth nicht mit einem positiven Ergebnis geendet hatten, habe nunmehr ein Spitzengespräch im Bayerischen Landtag den Weg geebnet.

Da es galt, von der Gesamtinvestition in Höhe von 18,9 Millionen Euro eine Finanzierungslücke von zwei Millionen zu schließen, wandte sich der Förderverein an die Politik. Auf Einladung des Vorsitzenden des Haushaltsausschusses im Landtag, Josef Zellmeier (CSU), suchten die Minister Thorsten Glauber (FW), Melanie Huml und Bernd Sibler, der Landtagsabgeordnete Michael Hofmann, die Bundestagsabgeordnete Silke Launert und der Forchheimer Landrat Hermann Ulm (alle CSU) sowie Vertreter der Regierung von Oberfranken in einem Gespräch die Finanzierung des modellhaften Kulturprojekts sicherzustellen. Daran nahmen auch teil der Präsident des Fränkischen Sängerbunds (FSB), Friedhelm Brusniak, die Vizepräsidentin des FSB Kerstin Homberg, der Bundes-Chorleiter Gerald Fink und der Vorstand des Fördervereins: Eduard Nöth, Bürgermeister Rudi Braun (WGA/FW), Herbert Meier und Dieter Christoph.

Als Ergebnis formulierte Moderator MdL Zellmeier den Auftrag, dass die betroffenen Ministerien für diesen politischen Willen bis September eine umsetzungsfähige, haushaltstechnisch geprüfte Lösung vorlegen. Somit ist es nach Überzeugung des Fördervereins im dritten Anlauf gelungen, die Finanzierung des Vorhabens, das ehemalige Kloster Weißenohe zum Chorzentrum des FSB umzubauen und mit einem Bettenanbau zu ergänzen, sicherzustellen. Die GmbH mit den Gesellschaftern Gemeinde Weißenohe, FSB, Chorjugend des FSB und dem Förderverein könne als Bauherr und auch späterer Betreiber den Umbau des Klosters, das seit dem 1. Januar 2014 im Eigentum der Gesellschaft ist, jetzt in Angriff nehmen und die Vorbereitungen für den Baubeginn treffen.

Noch in diesem Jahr sollen ein notwendiges Umweltgutachten erstellt und die Baugenehmigung erreicht werden. Damit könne spätestens 2020 der Baubeginn erfolgen. Geht es nach dem Wunsch und Willen der Verantwortlichen, könnte 2022 der Betrieb des Chorzentrums aufgenommen werden und das Benediktinerkloster als Aus-, Fortbildungs- und Begegnungsstätte für alle Chöre und Chorleiter des FSB und anderer Chorverbände seiner neuen Bestimmung übergeben werden. red

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