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Förderung für schnelles Internet

Sechs Märkte und Gemeinden aus dem Landkreis Forchheim - Eggolsheim, Egloffstein, Igensdorf, Obertrubach, Pretzfeld und Wiesenttal - profitieren vom Breitbandförderprogramm des Freistaates Bayern. Die...
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Bei der Übergabe der Förderbescheide im Finanz- und Heimatministerium in Nürnberg (v. l.): Rose Stark (Bürgermeisterin Pretzfeld), Stefan Förtsch (Bürgermeister Egloffstein), Staatsminister Albert Füracker, Kerstin Hohe (Geschäftsleiterin des Marktes Wiesenttal, Hans Jürgen Röhrer (Dritter Bürgermeister Igensdorf), Markus Grüner (Bürgermeister Obertrubach) und Georg Eismann (Zweiter Bürgermeister Eggolsheim)  Foto: privat
Bei der Übergabe der Förderbescheide im Finanz- und Heimatministerium in Nürnberg (v. l.): Rose Stark (Bürgermeisterin Pretzfeld), Stefan Förtsch (Bürgermeister Egloffstein), Staatsminister Albert Füracker, Kerstin Hohe (Geschäftsleiterin des Marktes Wiesenttal, Hans Jürgen Röhrer (Dritter Bürgermeister Igensdorf), Markus Grüner (Bürgermeister Obertrubach) und Georg Eismann (Zweiter Bürgermeister Eggolsheim) Foto: privat

Sechs Märkte und Gemeinden aus dem Landkreis Forchheim - Eggolsheim, Egloffstein, Igensdorf, Obertrubach, Pretzfeld und Wiesenttal - profitieren vom Breitbandförderprogramm des Freistaates Bayern. Die Vertreter der Gemeinden erhielten nun aus den Händen von Staatsminister Albert Füracker (CSU) im Finanz- und Heimatministerium in Nürnberg die begehrten Förderbescheide mit Fördersätzen von bis zu 90 Prozent.

In Summe erhalten die sechs Kommunen 1 529 387 Euro. Davon entfallen für den weiteren Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen auf den Markt Eggolsheim 91 090 Euro, auf den Markt Egloffstein 595 305 Euro, auf den Markt Igensdorf 380 415 Euro, auf die Gemeinde Obertrubach 111 446 Euro und auf den Markt Wiesenttal 314 379 Euro.

Des Weiteren erhalten der Markt Egloffstein 43 839 Euro, die Gemeinde Obertrubach 26 297 Euro und der Markt Pretzfeld 26 616 Euro für die Errichtung von Glasfaseranschlüssen an den jeweiligen Grundschulen vor Ort.

Der Ausbau von leistungsfähigen Netzen ist streng genommen weder eine Aufgabe des Freistaates Bayern noch der Kommunen, sondern eigentlich müsste hier der Bund tätig werden. Um den Bürgern und den Gewerbetreibenden jedoch eine gute Internetverbindung zur Verfügung stellen zu können, übernehmen in Bayern die Gemeinden die Herkulesaufgabe eines flächendeckenden Netzausbaus. Unterstützt werden sie hierbei vom Freistaat Bayern. "Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten", sagte der Heimatminister Füracker bei der Übergabe der Bescheide. Ziel seien hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stelle der Freistaat Bayern in Summe 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe.

"Die Breitbandförderung des Freistaates und die gute Zusammenarbeit mit den Kommunen sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität des ländlichen Raums", meinte der Minister.

Auch im Schulunterricht kommen zukünftig vermehrt digitale Medien zum Einsatz. Ebenso soll der verantwortungsvolle Umgang mit den Informationen aus dem Internet an den Schulen gelehrt werden. Voraussetzung hierfür ist ein leistungsfähiger Glasfaseranschluss der Schulgebäude. Die Gemeinden übernehmen auch hier als Sachaufwandsträger der Grundschulen die Aufgabe der Erschließung mit Glasfaserleitungen.

Im letzten Jahr hat Bayern hierfür ein Sonderförderprogramm aufgelegt. Oberfrankenweit profitieren aktuell 50 Schulen von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfase ranschlüssen und WLAN-Infrastruktur an öffentlichen Schulen, darunter die drei genannten im Landkreis Forchheim. "Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in der Bildung setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus", betonte Füracker, "mit diesen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in der Bildung und sorgen für eine zeitgemäße Ausstattung der Schulen und der Schüler." red

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