Hofheim i. UFr.

Flüchtlinge besuchten Flossenbürg

Der Freundeskreis Asyl Hofheim fuhr im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und gefördert durch das Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend in die KZ-Gedenkstätte Flossenbü...
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Der Freundeskreis Asyl Hofheim fuhr im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und gefördert durch das Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Zehn junge Geflüchtete aus Afghanistan und Armenien nahmen teil. Sie beteiligten sich in der Gedenkstätte, in der der bekannte Pfarrer und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer von den Nazis ermordet worden war, an einem Seminar, in dem es darum ging, Regeln und Werte für einen Staat festzulegen.

Die Diskussion über den Stellenwert von Toleranz, Meinungs- und Religionsfreiheit sowie der Kunst der tragfähigen Kompromissfindung in einer pluralistischen Gesellschaft stellte sich als Herzstück des Seminartages heraus, wie der Freundeskreis beschrieb. Alle Beteiligten waren sich einig: In dem skizzierten Staat würde man sehr gerne leben.

Zum Programm gehörte auch ein Rundgang über das Gelände. In Flossenbürg waren viele KZ-Häftlinge einst im Steinbruch beschäftigt, der zahlreiche Opfer forderte. Die Besucher lernten in Flossenbürg die Biografien vieler Häftlinge kennen. red

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