Kronach

"Fluchtursachen und Integration"

Der Arbeitskreis Asyl Landkreis Kronach und das KAB-Bildungswerk Bamberg initiieren eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe rund um die hochaktuelle Thematik. Ihren Beginn findet diese am kommenden Sonntag.
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Den Auftakt der Veranstaltungsreihe "Fluchtursachen und Integration" bildet am Sonntag die Eröffnung der Ausstellungen "Schwarz ist der Ozean" sowie (hier im Bild) "Menschen-Flucht-Vertreibung-Heimat".  Foto: Heike Schülein
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe "Fluchtursachen und Integration" bildet am Sonntag die Eröffnung der Ausstellungen "Schwarz ist der Ozean" sowie (hier im Bild) "Menschen-Flucht-Vertreibung-Heimat". Foto: Heike Schülein
Vom 18. Februar bis 3. März sind in der Synagoge in der Johann-Nikolaus-Zitter-Straße die Ausstellungen "Schwarz ist der Ozean" und "Menschen-Flucht-Vertreibung-Heimat" zu sehen. Die Ausstellungseröffnung mit einem internationalen Rahmenprogramm erfolgt am Sonntag um 18 Uhr. Hierzu ergeht - wie natürlich auch zu den weiteren Programmpunkten der Veranstaltungsreihe - herzliche Einladung an alle Interessierten.
Die Ausstellung "Schwarz ist der Ozean" von "Das eine Welt Netz NRW" zeigt die Zusammenhänge zwischen dem geschichtlichen Nord-Südgeschehen und den Hintergründen der aktuellen Fluchtbewegung. "Es ist unmöglich, das Phänomen der Migration nach Norden zu erklären, ohne den negativen Einfluss zu bedenken, den die europäische und amerikanische Vorherrschaft auf die arabischen und afrikanischen Länder ausgeübt hat", so der Schriftsteller Chaled al-Chamissi. Der wirtschaftlich reiche Norden beutet den rohstoffreichen, aber armen Süden aus und ist stark daran interessiert, dieses Ungleichgewicht aufrechtzuerhalten...
Die Ausstellung "Menschen-Flucht-Vertreibung-Heimat" - erstellt von Schülern des Frankenwald-Gymnasiums - lässt Migranten zu Wort kommen, möchte vermitteln, Vorurteile korrigieren und zum Nachdenken anregen. Der Arbeitskreis Asyl in Kronach sieht seine Aufgabe darin, Flüchtlinge bei ihrem Neustart zu unterstützen - so beispielsweise bei Behördengängen. Durch das Knüpfen von Kontakten und den Abbau von Ängsten - wie bei gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Veranstaltungen - soll Integration gelingen. Basis und Grundlage ist das Handeln gemäß unserer christlichen Kultur "Ich war fremd und ihr habt mir Heimat gegeben ..." hs
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