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Hammelburg
Spende

Flaschenpfand ging an die Tafel

Hammelburg —  Ein wichtiger Schritt für die Lagerhaltung der heimischen Tafel ist eine Spende in Höhe von 1915 Euro, die Lidl-Kunden mit ihrem Flaschenpfand ermöglichten. Diese Summe will die Tafel zu...
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Lidl-Regionalbeauftragter Uwe Schmidt (links) und die stellvertretende Geschäftsführerin der Hammelburger Filiale, Inka Wiesler (rechts), übergaben den Spendenscheck an Werner Bergmann und Luise Smolik (Mitte). Foto: Winfried Ehling
Lidl-Regionalbeauftragter Uwe Schmidt (links) und die stellvertretende Geschäftsführerin der Hammelburger Filiale, Inka Wiesler (rechts), übergaben den Spendenscheck an Werner Bergmann und Luise Smolik (Mitte). Foto: Winfried Ehling

Hammelburg —  Ein wichtiger Schritt für die Lagerhaltung der heimischen Tafel ist eine Spende in Höhe von 1915 Euro, die Lidl-Kunden mit ihrem Flaschenpfand ermöglichten. Diese Summe will die Tafel zum Kauf neuer Kühlschränke, einer Gefriertruhe und von Schwerlast-Regalen einsetzen.

"Damit können wir gespendete Lebensmittel besser frisch halten und platzsparend aufbewahren", freut sich Tafel-Vorsitzender Dieter Roth. Die Hammelburger hatten sich beim Dachverband - der Tafel Deutschland - um Fördermittel beworben. Das Handelsunternehmen Lidl, das bereits seit zehn Jahren mit der Institution zusammenarbeitet, stellt über die Lebensmittellieferungen hinaus die Pfandspenden seiner Kunden den Tafeln für Beschaffungen zur Verfügung.

Automaten mit Spendenknopf

"Inzwischen sind unsere Filialen mit rund 6100 Pfandautomaten ausgestattet, die einen Pfandspendenknopf besitzen. Bei der Rückgabe von Leergut kann der Kunde entscheiden, ob er einen Teil- oder den gesamten Pfandbetrag für die Tafel Deutschland spenden möchte", erläuterte Uwe Schmidt, Mitarbeiter- und Sozialbeauftragter der Lidl-Regionalzentrale Alzenau.

"Unsere Kunden haben mit Kleinstbeträgen Unglaubliches erreicht. Wir konnten bis heute ca. 16 Millionen Euro an die Deutschen Tafeln weitergeben", fügt er hinzu.

Neue Regale

Die Stellvertreter Roths, Luise Smolik und Werner Bergmann, begrüßten die Zuwendung. "Die - teuren - Schwerlastregale brauchen wir für große Lieferungen von Lebensmitteln in Gläsern oder Dosen. Diesem Gewicht halten Holzregale nicht stand. Zudem können wir neue Kühlschränke beschaffen und die alten Energiefresser rauswerfen", erklären beide unisono mit ihrem Dank.

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