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Ebern

Flamme will "Mut zum Frieden" machen

Das Friedenslicht von Bethlehem wurde nach Ebern und Königsberg getragen. Das Licht soll ein starkes Symbol sein.
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In Ebern versammelten sich die Gläubigen an der Pfarrkirche Sankt Laurentius um das Friedenslicht von Bethlehem.  Foto: Markus Thein
In Ebern versammelten sich die Gläubigen an der Pfarrkirche Sankt Laurentius um das Friedenslicht von Bethlehem. Foto: Markus Thein
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und gerold Snater Auf Einladung des Pfarrgemeinderates Sankt Laurentius Ebern kam am Sonntagabend das Friedenslicht aus Bethlehem nach Ebern.

Das Friedenslicht wird jedes Jahr im November von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und anschließend nach Wien gebracht. Von dort aus verteilen es die Pfadfinder in die Städte und Dörfer Europas. Das Friedenslicht steht heuer unter dem Motto "Mut zum Frieden".

"Wunderkerzenmenschen"

Matthias Vetter, Gemeindereferent für Jugend und Schule des katholischen Dekanats Haßberge, lud die zahlreichen Teilnehmer in Ebern dazu ein, "Wunderkerzenmenschen" nach dem Lied von "Lea" zu sein. Jeder könne das Leben eines anderen ein bisschen heller machen.

Das Friedenslicht wurde am Eberner Bahnhof in Empfang genommen. Mit Gebeten und Gesang ging es in vier Stationen durch die Altstadt bis zur Pfarrkirche Sankt Laurentius.

Wie man die weihnachtliche Botschaft, den Frieden in der Welt, schon im Kleinen weitergeben kann, zeigten Julian, Michael und Quentin aus der dritten Klasse bei ihren Anspielen, die sie mit Winfried Geus vorbereitet hatten. Gemäß dem Motto des Friedenslichts gehören dazu Mut und die Beherztheit, auch andere, neue Wege zu gehen. So zeigten sie auf, dass es wichtig ist, nicht die Hoffnung zu verlieren, die Frieden, Liebe und den Glauben stärkt. Dabei kann das Friedenslicht helfen.

Nicht nur nach Ebern, sondern auch nach Königsberg kam das Friedenslicht von Bethlehem, das in der Geburtsgrotte von Bethlehem vor 33 Jahren zum ersten Mal entzündet worden war. Auf das Motto "Mut zum Frieden" ging der evangelische Pfarrer Peter Hohlweg in seiner Ansprache ein. "Alle sehnen sich nach Frieden in dieser friedlosen Zeit, wo es überall Auseinandersetzungen gibt. Nicht nur zwischen Völkern und Staaten, leider auch oft schon zu Hause oder vor Ort."

In drei Szenen zeigten die Pfadfinder im Gottesdienst, wo und wie Zank, Zwist und Unfriede aufkommen können. Sie boten Lösungen für Frieden und Aussöhnung an. "Denn", so sagte Pfarrer Peter Hohlweg, "jeder kann Frieden stiften. Man braucht nur den Mut dazu."

Nach Hause

Viele Besucher hatten eine Kerze mitgebracht. Sie wurden von Pfadfindern mit einer Flamme, die am Friedenslicht entzündet wurde, entfacht. So konnte das Friedenslicht mit nach Hause genommen werden. Was viele Gottesdienstbesucher taten.

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