Adelsdorf
lauf.inFranken.de  Der Erfinder der Lindenstraße, Hans Geißendörfer, besuchte die Sozialen Betriebe der Laufer Mühle.

Filmregisseur war "sehr beeindruckt"

Nach wie vor verfolgt ein Millionenpublikum Woche für Woche seine Kultsendung. Er selbst pendelt regelmäßig, auf der Suche nach neuen Filmideen zwischen London und Köln hin und her. Die Rede ist vom E...
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"Mister Lindenstraße", Hans Geißendörfer (Dritter von links), und Geschäftsführer Michael Thiem beim Rundgang durch die Sozialen Betriebe der Laufer Mühle Foto: privat
"Mister Lindenstraße", Hans Geißendörfer (Dritter von links), und Geschäftsführer Michael Thiem beim Rundgang durch die Sozialen Betriebe der Laufer Mühle Foto: privat

Nach wie vor verfolgt ein Millionenpublikum Woche für Woche seine Kultsendung. Er selbst pendelt regelmäßig, auf der Suche nach neuen Filmideen zwischen London und Köln hin und her. Die Rede ist vom Erfinder der Lindenstraße, Hans Geißendörfer, der jüngst zwischen seinen vielen Terminen auch den Sozialen Betrieben der Laufer Mühle einen Besuch abstattete.

Anerkennende Worte

"Mich beeindruckt sehr, wie Menschen, die suchtkrank und langzeitarbeitslos waren, wieder den Mut und die Kraft gefunden und den Weg zurück ins gesellschaftliche Leben geschafft haben", erklärte Geißendörfer. Der große deutsche Filmemacher äußerte sich dabei tief beeindruckt und anerkennend zu den Ausführungen von Verena, Kessy und Silvia, die erfolgreich ihre Alkoholabhängigkeit überwunden und beruflich wieder Fuß gefasst haben. Sie hatten zusammen mit Mühlen-Geschäftsführer Michael Thiem und Betriebsleiterin Swenja Ott den Grimme-Preisträger empfangen und ihn durch die Betriebsstätten geführt. Ob im KreisLauf-Kaufhaus, im Teeladen oder im hauseigenen Verlag - die drei berichteten unisono von sinnerfüllten Tätigkeiten in einer schützenden und fürsorgenden Gemeinschaft.

Geißendörfer, der seit über 50 Jahren im Filmgeschäft tätig ist, ist von der "heilenden Kraft einer Gemeinschaft Gleichgesinnter" überzeugt. "Euer offener und ehrlicher Umgang gefällt mir, ihr beschönigt nichts, stellt Euch konstruktiv den Herausforderungen und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft", sagte Geißendörfer.

Mit seinen über 1800 Lindenstraße-Sendungen sorgte er in den deutschen Wohnzimmern Woche für Woche nicht nur für Spannung, sondern nahm auch "entscheidenden bildungspolitischen und pädagogischen Einfluss auf eine Unzahl von Menschen über verschiedene Generationen hinweg", wie Laufer-Mühlen-Chef Michael Thiem dem Gast "aus eigener Erfahrung" bestätigte. "Als Dankeschön für die bewegenden Einblicke und aus Überzeugung" bot Geißendörfer seine persönliche Unterstützung an: "Sagt mir, wie ich euch helfen kann, ihr könnt auf mich zählen", versprach der Regisseur zum Abschied, bei dem ihm fränkische Brezen und Wurstwaren aus eigener Herstellung überreicht wurden. red

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