Buttenheim

FFW Buttenheim freut sich über modernes neues Einsatzfahrzeug

Der Freistaat Bayern investiert in den bayerischen Katastrophenschutz. Ein Abrollbehälter Löschwasserförderung wurde an die FFW Buttenheim offiziell übergeb...
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Eine Delegation der Buttenheim Feuerwehr mit Bürgermeister Michael Karmann (Dritter von links) mit Innenminister Joachim Herrmann und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Günter Krings bei der Übergabe der neuen Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz in Mühldorf/Inn Foto: p
Eine Delegation der Buttenheim Feuerwehr mit Bürgermeister Michael Karmann (Dritter von links) mit Innenminister Joachim Herrmann und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Günter Krings bei der Übergabe der neuen Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz in Mühldorf/Inn Foto: p
Der Freistaat Bayern investiert in den bayerischen Katastrophenschutz. Ein Abrollbehälter Löschwasserförderung wurde an die FFW Buttenheim offiziell übergeben. Das Flutmodul mit drei Lenz-Pumpen mit einer Gesamtleistung von 45 000 Litern pro Minute wird im Herbst nachgeliefert.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Günter Krings (CDU) 83 neue Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes an Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen übergeben. Dies geschah im Rahmen eines Blaulichtempfangs in Mühldorf am Inn. Der Freistaat investiert in diesem Jahr für den Katastrophenschutz mehr als 9,7 Millionen Euro, an denen sich der Bund mit mehr als 5,6 Millionen Euro beteiligt.
Buttenheims Bürgermeister Michael Karmann (ZWdG/CSU) war mit einer Delegation der FFW Buttenheim und ihrem Kommandanten Johannes Schuberth nach Mühldorf a. Inn gefahren, um den Abrollbehälter Löschwasserförderung in Empfang zu nehmen. Durch die hydraulisch angetriebene Schwimmpumpe und die 2000 Meter F-Schläuche ist man in der Lage, große Mengen an (Lösch-)Wasser über eine lange Strecke zu transportieren. Dadurch kann dieser Abrollbehälter sowohl bei Großbränden als auch bei Hochwasser effektiv eingesetzt werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind über die Grenzen Bayerns hinaus möglich.
Für den Abrollbehälter steht bei der Feuerwehr Buttenheim bereits seit Frühjahr 2017 ein 480 PS starkes Trägerfahrzeug der Firma MAN bereit, welches vom Landkreis Bamberg finanziert wurde. Zusammen mit dem Abrollbehälter ist das Fahrzeug Teil des Katastrophenschutzkonzepts des Landkreises.
Die gesamte Technik ist auf einem Standard-Abrollbehälter mit einer Länge von 6,90 Metern untergebracht. Dieser ist in eine Pumpeneinheit und in ein Schlauchmodul unterteilt. Die Pumpeneinheit besteht aus einem 150 kW starken Dieselmotor, der ein hydraulisches Pumpenaggregat antreibt. Über 60 Meter lange Hydraulikleitungen auf zwei Schlauchtrommeln wird dann die Schwimmpumpe angetrieben. Im Schlauchmodul sind die sogenannten F-Druckschläuche, die einen Innendurchmesser von 152 Millimetern und eine Einzellänge von 50 Metern haben, gelagert. Insgesamt werden davon 2000 Meter schon fertig zusammengekuppelt und in Buchten gelegt, mitgeführt.
Das System ist in der Lage, bei einem Ausgangsdruck von 10 bar bis zu 4500 Liter pro Minute zu fördern. Des Weiteren ist der Abrollbehälter mit Schlauchbrücken, Wathosen und verschiedenen Armaturen, wie Rückschlagklappen und Übergangsstücken, ausgestattet.
Buttenheims Bürgermeister dankte in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich den Einsatzkräften der Feuerwehr Buttenheim. Die Neuanschaffung fordere von den Feuerwehrkräften "ein hohes Maß an Spezialwissen und ein stetes Training der erworbenen Fähigkeiten", damit sie Menschen in verschiedenen Notlagen kompetent und effektiv helfen können.
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