Kulmbach
kulmbach.inFranken.de  Kulmbach ist jetzt mit einem zweiten Schild im Fernweh-Park vertreten.

Feuerwerk von Fernweh

Touristen aus der ganzen Welt verewigen sich in dem völkerverbindenden Fernweh-Park im Markt Oberkotzau an dort installierten Pfählen mit Ortsschildern, Straßenschildern, Autokennzeichen und individue...
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Die Gäste des Internationalen Freizeitclubs RC Pedale Kulmbach-Rust bei der Schildübergabe im Fernweh-Park an Fernwehpark-Initator Klaus Beer (Mitte), neben Albert Bauer und Peter Birk (rechts) und vor der exotischen Panorama-Schilder-Weltkulisse des Fernweh-Parks im Markt Oberkotau Foto: privat
Die Gäste des Internationalen Freizeitclubs RC Pedale Kulmbach-Rust bei der Schildübergabe im Fernweh-Park an Fernwehpark-Initator Klaus Beer (Mitte), neben Albert Bauer und Peter Birk (rechts) und vor der exotischen Panorama-Schilder-Weltkulisse des Fernweh-Parks im Markt Oberkotau Foto: privat

Touristen aus der ganzen Welt verewigen sich in dem völkerverbindenden Fernweh-Park im Markt Oberkotzau an dort installierten Pfählen mit Ortsschildern, Straßenschildern, Autokennzeichen und individuellen Schildergrüßen. Es ist ein Feuerwerk von Fernweh und Reisefieber auf bislang über 3000 Schildern aus der ganzen Welt.

Dass jetzt ein weiterer Schildergruß von Kulmbach hier vertreten ist, ist dem sportlichen Leiter des internationalen Freizeitclubs RC Pedale Kumbach-Rust, Albert Bauer, und dessen Präsidenten Peter Birk zu verdanken. Seit 35 Jahren besteht eine partnerstädtische Verbindung und Freundschaft mit dem burgenländischen Weinort Rust, die nun auch im neuen Fernweh-Park im Markt Oberkotzau bei Hof zum Ausdruck kommen soll.

Begeistert von dieser Idee stellte Oberbürgermeister Henry Schramm sofort ein entsprechendes Grußschild zur Verfügung, denn er kennt den Fernweh-Park auch durch eine frühere Aktion: Kulmbach, Thomas Gottschalk und der Fernweh-Park stehen in ganz besonderer Weise zueinander. Nicht zuletzt, weil Fernweh-Park-Initiator Klaus Beer 1994 selbst einmal Saalkandidat bei Thomas Gottschalk in "Wetten dass ...?" war, aber auch, weil die Bierstadt Kulmbach nun zweimal vertreten ist: einmal mit dem Kulmbach-Schild, verbunden mit der Aufnahme des TV-Gurus Thommy Gottschalk in die "Signs of fame", und nun mit einem weiteren Schild des internationalen Freizeitclubs RC Pedale.

Persönlicher Besuch fehlt noch

"Jetzt fehlt nur noch Thomas Gottschalks persönlicher Besuch", meinte Klaus Beer bei der Begrüßung der Kulmbacher Gäste. Denn es könne ja nicht sein, dass Gottschalk mit gleich zwei Star-Schildern hier prangt und das Friedensprojekt noch nicht besucht hat, während so viele andere Stars schon dagewesen sind, wie zuletzt Peter Maffay, der auf dem "Boulevard der Humanität" einen Star-Stern erhielt. Die ganze Thomas-Gottschalk-Bilderstory ist auf der Homepage www.fernweh-park.de in der Rubrik "Signs of fame" eingestellt.

Der Schildübergabe des RC Pedale Kulmbach-Rust schloss sich noch eine Führung durch die Schilderreihen an, bei der Klaus Beer die Idee, Entstehung und Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts vorstellte. Im Fernweh-Park werde die Geografie außer Kraft gesetzt: New York liege direkt neben Reit im Winkl, von Rio bis Dubai seien es nur wenige Fußschritte, und die legendäre Route 66 starte gleich hinter Hamburg. Beim Bummel durch den "Schilderwald" in dem generationsübergreifenden Freizeitgelände "Summa-Park", einer ehemaligen Fabrikbrache an der Schwesnitz, erlebe der Besucher ein Wechselbad exotischer Gefühle. Man gehe auf Zeitreise - von New York, nach Sydney und von Kulmbach nach Hongkong oder L.A. Denn mit Blick auf die exotischen Städtenamen aus aller Welt könne man, wie Initiator Beer erläuterte, optisch, gedanklich und emotional, sozusagen im Kopfkino, eine Reise um die Welt antreten - und das in wenigen Schritten.

Im Fernweh-Park integriert sind die "Signs of fame". Über 400 Stars und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik wie zum Beispiel Kevin Costner, Arnold Schwarzenegger, Denzel Washington, David Hasselhoff, Elke Sommer, Auma Obama, Dirk Nowitzki, Philipp Lahm, Thomas Gottschalk, Helene Fischer, Andreas Gabalier, Paola und Kurt Felix, die Klitschko-Brüder, Chris De Burgh, Albert Hammond, Status Quo, Uriah Heep, David Copperfield, Siegfried & Roy und sogar der Dalai Lama haben bereits persönliche Grußschilder übergeben und helfen mit ihrem bekannten Namen mit, diese Friedensidee um die Welt zu tragen. Des Weiteren werden Prominente, die sich in besonderer Weise sozial engagieren, mit Star-Sternen ausgezeichnet, ähnlich dem weltberühmten "Walk of fame" in Hollywood. Diese Sterne werden im Fernweh-Park entlang der Rundbühne des Amphitheaters vor der exotischen Schilderkulisse auf Granitstelen präsentiert. Bisherige Star-Stern-Würdenträger sind Karlheinz Böhm, James Last, Heino, Pierre Brice, Henry Maske und Hans-Dietrich Genscher, Letzterer für seinen persönlichen Einsatz zur Ausreise der Prager Flüchtlinge 1989. Im September dieses Jahres erhielt Peter Maffay einen Stern für sein Kinderhilfswerk "Tabaluga-Stiftung". Im Fernweh-Park wird der Starwalk "Boulevard der Humanität" genannt. red

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