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Heßdorf
Neubau

Feuerwehrgerätehaus ist bald fertig

Der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Heßdorf geht langsam seiner Vollendung entgegen und der Gemeinderat musste in seiner jüngsten Sitzung noch über einige Nachträge entscheiden. Bedingt durch die Url...
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Der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Heßdorf geht langsam seiner Vollendung entgegen und der Gemeinderat musste in seiner jüngsten Sitzung noch über einige Nachträge entscheiden. Bedingt durch die Urlaubszeit und die Auslastung der beauftragten Firmen und einigen Änderungen kam es zwar zu Verzögerungen, aber Bürgermeister Horst Rehder (BB) ist zuversichtlich, dass endlich Licht am Ende des Tunnels auftaucht.

Wie der Bürgermeister dem Gremium erläuterte, wird derzeit der Betonestrich eingebaut und die Fensterbauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, auch die Tore und Stahltüren wurden bereits montiert und müssen nur noch ausgerichtet und justiert werden. Auch die Rohinstallation der Haustechnik sei weitgehend abgeschlossen und die letzten Ausschreibungen sind in Vorbereitung. Nach Aussage des Bürgermeisters wurden für die aktuellen Gesamtkosten für Baukonstruktion, technische Gebäudeausstattung und Möblierung mit rund 1,9 Millionen Euro veranschlagt und die Mehrkosten waren mit 424 000 Euro ermittelt. Die Veränderungen seien auch dadurch bedingt, dass die aktuellen Angebotspreise der Gewerke Sanitärtechnik und Betonkernaktivierung korrigiert werden und die Vergabesummen der Gewerke Fernmeldeanlagen, Zutrittskontrolle und Photovoltaik-Anlage eingearbeitet worden sind.

Nur ein Angebot

So wurden die notwendigen Arbeiten des Gewerkes Fernmeldetechnik für die informationstechnischen Anlagen und die Zugangskontrolle beschränkt öffentlich ausgeschrieben. Insgesamt wurden sechs Firmen unter Berücksichtigung einer örtlichen Streuung mit der Bitte um Abgabe eines Kostenangebotes angeschrieben, beim Submissionstermin lag allerdings nur das Angebot der Firma M.N.O. Stühler aus Nürnberg mit einer Auftragssumme von knapp 23 000 Euro vor. Ein weiteres Nachtragsangebot der Firma Nendel in Höhe von etwas über 6000 Euro zum Anschluss der Wände an das Metalldach wurde notwendig, weil sich für die erforderlichen Putzarbeiten keine Firma finden ließ.

Wartung inklusive

Während der Bauphase wurde zudem entschieden, dass auf dem nach Süden ausgerichteten Dach eine Photovoltaik-Anlage montiert werden soll. Mindestbieter war die Firma Ikratos Solar- und Energietechnik aus Weißenohe mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von knapp 17 000 Euro, und das Angebot entsprach auch der Kostenschätzung. Die jährlichen Wartungskosten werden sich für die Dauer von vier Jahren auf 780 Euro netto belaufen. Der Gemeinderat genehmigte die PV-Anlage und beauftragte den Bürgermeister, den Wartungsvertrag auf vier Jahre abzuschließen.

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