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Feuerwehr wirbt um Jugend

Auf ein ereignisreiches Jahr blickten die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr bei der Generalversammlung im Gerätehaus zurück. Einige Sorgen bereitet allerdings die rückläufige Zahl der Aktive...
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Auf ein ereignisreiches Jahr blickten die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr bei der Generalversammlung im Gerätehaus zurück. Einige Sorgen bereitet allerdings die rückläufige Zahl der Aktiven sowohl in der Wehr als auch beim Atemschutz.

Vorsitzender Karl-Heinz Seuling erinnerte in seinem Rückblick vor allem an das Jubiläumsfest anlässlich der Gründung der Damenfeuerwehr vor 25 Jahren. Dank tatkräftiger Unterstützung durch zahlreiche Helfer sei es finanziell ein großer Erfolg gewesen. Erfreut war er auch darüber, dass die Renovierung des Gerätehauses gut vorangegangen sei. "Das Haus erhielt endlich einen neuen Anstrich, das leidige Sockel-Thema wurde abgearbeitet und das Pflaster wurde erneuert, nachdem die Verlegung der Wasserverleitung abgeschlossen war", sagte er mit einem Dank an alle, die sich wieder für den Feuerwehrverein eingesetzt hatten.

Wie Kassier Gerhard Eidelloth deutlich machte, entwickelten sich die Finanzen aufgrund der Einnahmen aus dem Feuerwehrfest positiv.

Auf einen rückläufigen Personalstand verwies Kommandant Josef Eidelloth in seinem wohl letzten Jahresbericht, denn er kann sein Amt altersbedingt ab der nächsten Dienstversammlung nicht mehr ausüben. Die Zahl der Aktiven sei von 30 auf 26 gesunken, von denen sechs auch im Atemschutz aktiv sind. Zudem sei im Moment nur ein Jugendlicher im aktiven Dienst.

Zu den vier Einsätzen seien 26 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen gekommen, die aber meist nur mäßig besucht waren. Positiv vermerkte er die Gründung einer Seniorengruppe, die auch schon eine Übung mit zehn Personen abgehalten habe. Nachwuchs für die Wehr zu gewinnen, bezeichnete er als wichtigste Aufgabe für die neue Führungsmannschaft, die demnächst gewählt werde.

Wie Atemschutz-Beauftragter Dominik Wicklein berichtete, sei die Zahl in der Atemschutzgruppe der Feuerwehren aus Lahm, Hesselbach und Effelter aus unterschiedlichen Gründen von zwölf auf acht gesunken. Er möchte künftig mehr gemeinsame Übungen mit den regulären Gruppen abhalten, um so das Verständnis füreinander und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Da die individuelle Fitness sehr wichtig sei, solle sie heuer Stück für Stück verbessert werden, sagte er.

Sehr gut funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Lahm und Hesselbach bei der Jugendarbeit, sagte Daniel Eidelloth, der zusammen mit Matthias Eidloth (Hesselbach) die Gruppe von neun Jugendlichen leitet und von Michelle Beitzinger unterstützt wird. Höhepunkt des Jahres war der Kreisleistungsmarsch in Hesselbach, wo man auch als Ausrichter fungierte. Allerdings sei die Nachwuchsgewinnung in Lahm mit zur Zeit nur einem Jugendlichen schwierig.

Mit der rückläufigen Zahl der Aktiven befasste sich auch der neue Kreisbrandmeister Markus Wachter. Man müsse angesichts dieser Entwicklung frühzeitig über eine engere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wehren nachdenken und diese forcieren, wo es möglich ist.

Die Neuwahlen gingen zügig über die Bühne. Ohne Gegenstimme wurden Vorsitzender Karl-Heinz Seuling, Zweiter Vorsitzender Martin Schülein, Schriftführer Gerd Appel und die Kassenprüfer Elke Engelhardt und Hartmut Neubauer in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse wird künftig von Kathrin Göppner geführt, nachdem sich Gerhard Eidelloth nicht mehr zur Wahl stellte. Beisitzer sind Frank Beitzinger, Thomas Kestel und Michelle Beitzinger.

Als Zweiter Bürgermeister übermittelte Gerhard Eidelloth den Dank der Gemeinde für die Arbeit im vergangenen Jahr. han

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