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Feuerwehr plant schon für das 125-jährige Bestehen

Wie soll das 125-jährige Bestehen gefeiert werden? Dieser Frage stellen sich derzeit die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hauptendorf, auch wenn das Jubiläum erst 2022 ansteht. 30 Mitglieder fand...
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Herbert Erhardt stellte die Überlegungen zum Jubiläum vor. Foto: Welker
Herbert Erhardt stellte die Überlegungen zum Jubiläum vor. Foto: Welker

Wie soll das 125-jährige Bestehen gefeiert werden? Dieser Frage stellen sich derzeit die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hauptendorf, auch wenn das Jubiläum erst 2022 ansteht. 30 Mitglieder fanden sich im Feuerwehrhaus in Hauptendorf zusammen, um die Marschrichtung für die Feier festzulegen. Die Versammlung war damit beschlussfähig.

Bereits im Vorfeld hatten sich die Mitglieder Gedanken über die Ausgestaltung des Jubiläums gemacht und unterschiedliche Szenarien durchdiskutiert. An diesem Abend wurde über zwei Möglichkeiten abgestimmt, die Vorsitzender Herbert Erhardt und Schriftführer Robert Erhardt vorstellten: Zum einen die Verlängerung der Kerwa in Hauptendorf, die im Jahr 2022 vom 25. bis zum 28. August stattfinden wird. Die Kerwa könnte mit einem Festkommers und Ehrungen am Donnerstag kombiniert werden. Ab Freitag würde die Kerwa dann bis zum Sonntag in gewohnten Bahnen verlaufen.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein eigenes Fest vom 24. bis zum 26. Juni 2022. Dieses könnte aber nicht im Ortskern stattfinden, sondern es müsste ein eigenes Festzelt aufgestellt werden, entweder auf einer Aurachwiese bei Hauptendorf oder auf dem Bolzplatz. Es bestünde die Möglichkeit, am Freitag und am Samstag jeweils eine Band im Zelt spielen zu lassen, was sicherlich beide Male für ein volles Haus sorgen würde. Am Sonntagmorgen gäbe es einen Gottesdienst, danach Ehrungen und die Ausstellung von Geräten und Fahrzeugen der Feuerwehr, einen sogenannten "stehenden Festzug". Bei der anschließenden Abstimmung ergab sich ein knappes Votum für die Verlängerung der Kerwa.

Befürworter eines eigenen Festwochenendes wie Frederick Schmidthuysen befürchten, mit dieser Entscheidung die Jugend vor den Kopf zu stoßen, die eher Interesse an einer separaten Veranstaltung bekundet hatten. Sollte es aber gelingen, genügend Unterstützer für ein eigenes Festwochenende zu gewinnen, könnte noch einmal darüber diskutiert werden. Manfred Welker

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