Höchstadt a. d. Aisch
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Feuerwehr-Oldtimer ziehen in Höchstadt die Blicke auf sich

Höchstadt — Schön in Reih und Glied standen die zehn Oldtimer Feuerwehrautos am Samstag auf dem Hof der Feuerwehr in Höchstadt. Schnell hatte es sich im Ort herumgesprochen und etliche Neugierige foto...
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Die Oldtimer im Hof der Höchstadter Feuerwehr beim Treffen am Samstag. Rechts im Bild der Oldie der Höchstadter  Fotos: Johanna Blum
Die Oldtimer im Hof der Höchstadter Feuerwehr beim Treffen am Samstag. Rechts im Bild der Oldie der Höchstadter Fotos: Johanna Blum
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Höchstadt — Schön in Reih und Glied standen die zehn Oldtimer Feuerwehrautos am Samstag auf dem Hof der Feuerwehr in Höchstadt. Schnell hatte es sich im Ort herumgesprochen und etliche Neugierige fotografierten und begutachteten die Oldtimer.

Die Idee, sich in Höchstadt zu treffen, kam vom Höchstadter Feuerwehrmann Jörg Russ, der selbst einen FW-Oldtimer besitzt. "Zwei bis drei Mal im Jahr kommen die Mitglieder unserer Interessengemeinschaft irgendwo in Deutschland zusammen, um sich auszutauschen", erklärt Russ. "Diesmal treffen wir uns eben in Höchstadt."

Zehn Fahrzeuge

Die zehn Fahrzeuge kamen aus Berlin, Limburg, Siegen, Künzelsau, Augsburg und Lauf - auch, um sich zu präsentieren. Ein besonders interessantes Fahrzeug stach allen sofort ins Auge: der "Ingomar" Baujahr 1973 aus Schmalkalden, ein ehemaliges Fahrzeug der Feuerwehr in McCandless in Pennsylvania. Thomas Bernat und Alexander Straub sind die stolzen Besitzer. "Ich hab lange in Ebay gesucht und vor zwei Jahren dieses Prachtstück gefunden.", verrät Thomas Bernat. Auf die Kostenfrage erklärte er: "Eigentlich war das Fahrzeug nicht teuer - 4000 Dollar, aber zusammen mit den Überführungskosten kamen wir auf knapp 30 000 Euro."

Gemeinsam tragen sich die Kosten leichter, denn das Koloss verbraucht auf normalen Strecken 35 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Geht es jedoch über Berg und Tal kommen schon leicht 60 bis 70 Liter auf 100 Kilometer zusammen. Ein recht teures, stolzes Hobby!

Nach dem kurzen Höchstadt-Stopp ging es weiter im Konvoi in die Fränkische Schweiz und abends nach Herzogenaurach, wo die Gruppe nächtigte. Am Sonntag besuchte sie Nürnberg und nachmittags machten sich alle Teilnehmer wieder auf die Heimfahrt.

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