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Feuerwehr blickt auf erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück

Für die Freiwillige Feuerwehr Lautertal galt es im vergangenen Jahr ein besonders "dickes Brett" zu bohren. Die gemeinsamen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Großgemeinde Lautertal und der ...
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Für die Freiwillige Feuerwehr Lautertal galt es im vergangenen Jahr ein besonders "dickes Brett" zu bohren. Die gemeinsamen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Großgemeinde Lautertal und der Feuerwehr stellte den Feuerwehrverein vor eine große Herausforderung, die aber mit Bravour gemeistert wurde. Bei der Hauptversammlung ging Vorsitzender Alexander Escher ausführlich auf das Festwochenende im Juni ein. Zusammenfassend stellte Escher fest: "Das Jubiläum war ein großer Erfolg, unser Ansehen in der Bevölkerung ist noch einmal gewachsen." Dass es eine Mammutaufgabe war, die die Wehr hier bewältigt hat, könne man daran ersehen, dass von jedem Helfer während des Festwochenendes im Durchschnitt 72 Stunden ehrenamtliche Arbeit erbracht wurden.

Den Mitgliederstand des Feuerwehrvereins bezifferte Escher mit 273 Personen. Diese teilten sich in sechs Ehrenmitglieder, 41 passive, 58 aktive, 154 Fördermitglieder und 14 Jugendliche auf. Der Mitgliederstand sei somit gegenüber 2018 unverändert.

Rekord: 31 Einsätze

Kommandant Siegfried Lorenz meldete für 2019 mit 31 Einsätzen einen neuen Höchststand. Zu 13 Bränden wurde die Lautertaler Wehr gerufen. Ein Dutzend technische Hilfeleistungen, darunter sechs Einsätze auf der A 73, eine Sicherheitswache, ein Übungsalarm und auch vier Fehlalarme hielten die Aktiven "auf Trab", die am Ende auf 505 Einsatzstunden blicken konnten. Daneben wurden 2006 Stunden in Übungen, Schulungen, Aus- und Weiterbildungen investiert. Mit Erfolg legten 14 Aktive die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfe-Einsatz" ab.

Engen Kontakt hält die Feuerwehr mit den Lautertaler Kindergärten. So wurden unter anderem die Kinder im "Klecks" mit einem Feuerwehrmann konfrontiert, der mit Atemschutz in die Einrichtung kam. "Dies sollte dazu dienen, den Kindern die Angst vor dem seltsam aussehenden Wesen zu nehmen", erklärte der Kommandant den Hintergrund der Aktion. Zwar ist die Sollstärke von 24 Atemschutzträgern nicht erreicht, doch zeigte sich der Kommandant sehr zufrieden damit, dass die Lautertaler Wehr auf 22 Geräteträger zählen kann.

Neben dem neuen Löschgruppenfahrzeug, dessen Anschaffung mit 415 000 Euro zu Buche schlug, investierte die Gemeinde nach Worten des Kommandanten etwa 22 000 Euro in Ausrüstung und Ausstattung der Feuerwehr.

Lobende Worte für die Wehr fanden Bürgermeister Karl Kolb (FW), Kreisbrandinspektor Stefan Püls und Kreisbrandmeister Manfred Brückner.

Ernennungen

Kommandant Siegfried Lorenz sprach Ernennungen aus. Annalena Tiroch, Diana Köpenick und Reno Köpenick dürfen sich ab sofort Feuerwehrfrau beziehungsweise Feuerwehrmann nennen. Zum Oberfeuermann wurde Jannik Schorr befördert. Den Rang eines Löschmeisters haben Julian Herbrich, Alexander Escher und Sven Trier inne. Oberlöschmeister wurde Thomas Knoch.

Durch Erreichen der Altersgrenze musste Herbert Meier nach 39 Jahren und 263 Tagen Dienstzeit aus der aktiven Wehr ausscheiden. Die Feuerwehr Lautertal kreierte für ihn den neuen Dienstgrad "Aktiver Feuerwehrrentner".

Ehrungen

Für zehnjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurden Ingrid Herbrich, Hedda Lorenz, Monika Carl, Julia Lützelberger, Heiko Flurschütz, Rainer Michel, Gunther Möller, Hermann Büscher, Bernd Wicklein, Thomas Roppelt, Günther Spitzer, Frank Treubel, Karl-Dietrich Papenfuß, Steffen Sauerbrey, Marten Schrievers, Matthias Grosch und Jannik Schorr geehrt. mr

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