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Pettstadt

Feuerwehr bekommt mehr Platz

Das Pettstadter Feuerwehrgerätehaus wird erweitert, nun geht es an die Entwurfsplanung.
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Um einen Hort-Anbau erweitert wurde die Grundschule Pettstadt. Nach dieser Investition plant der Gemeinderat die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an der Ohmstraße.  Foto: Werner Baier
Um einen Hort-Anbau erweitert wurde die Grundschule Pettstadt. Nach dieser Investition plant der Gemeinderat die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an der Ohmstraße. Foto: Werner Baier

Die nächste Baustelle bitte! Während das Projekt Grundschule seiner Verwirklichung entgegensieht, steigt der Pettstadter Gemeinderat in die Planung für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ein. Über den Bedarf besteht Einverständnis zwischen der Feuerwehrführung und der Kommunalpolitik und auch über einen Vorentwurf zur Umsetzung des Raumkonzeptes ist man sich einig.

Demnach soll auf der Westseite des Gerätehauses ein mehrteiliger Neubau entstehen, der sowohl eine neue Fahrzeughalle der Größe 3 als auch Umkleide- und Nebenräume enthalten wird. In einem Anbau soll unter anderem ein Büro für den Feuerwehrkommandanten eingerichtet werden. Laut Bürgermeister Jochen Hack (FWG) ist eine Art Sandwich-Bau vorgesehen, so dass das Projekt schrittweise umgesetzt werden kann. Als nächstes wird ein Architekt mit der Entwurfsplanung beauftragt. Nach entsprechender Abstimmung auf lokaler Ebene und mit der Feuerwehrführung des Landkreises wird das Zuschussverfahren in Angriff genommen.

Erleichtert konnte die Familie Kaiser die Gemeinderatssitzung verlassen, nachdem das Bebauungsplanverfahren nebst Änderung des Flächennutzungsplans zur Erweiterung des Eichenhofs abgeschlossen wurde. Unter Auflagen hinsichtlich der Einbindung in die Landschaft, der Verkehrsanbindung und anderer Vorgaben wird der Bauernhof eine großflächige Garagenanlage bekommen. Die Kaisers versprechen sich ein Zusatzeinkommen aus der Vermietung von Garagen an Besitzer von Anhängern, Booten, Oldtimern und vielem mehr. Nach langem Hin und Her sind alle Behörden und die Bürger damit einverstanden.

Abschließend gebilligt wurde auch der Bebauungsplan "Obere Lehenteile", demzufolge am Südrand Pettstadts, östlich der verlängerten Mainbergstraße, rund 50 Baurechte ausgewiesen werden können. In einem weiteren Anhörungsverfahren hatten zahlreiche Anlieger der vor Jahrzehnten schon breit angelegten Zufahrtsstraße erneut ihre Vorbehalte gegen die zunehmende Verkehrsbelastung zum Ausdruck gebracht.

Was darf und was darf nicht?

Ganz zufrieden ist man auch nicht mit der geplanten Regenwasserrückhaltung zum Schutz des Entwässerungskanals, der unter der Mainbergstraße verlegt ist.

Sebastian Dennerlein (CSU) musste sich vom Geschäftsleiter Roland Hack belehren lassen, dass es rechtsaufsichtlich beanstandet werden würde, wenn man im Vorgriff auf spätere Erweiterungen des Baugebietes Richtung Osten heute schon eine Erschließungsstraße zur Erlacher Straße hin bauen würde. Der Ausbau des Röbersdorfer Wegs entlang der jetzigen südlichen Bebauungsgrenze wäre ebenfalls nicht genehmigungsfähig, weil die dortigen Grundstücksbesitzer nicht zweiseitig mit Straßenbaukosten belastet werden könnten.

Bürgermeister Hack verwies darauf, dass im Neubaugebiet eine Fortsetzung des Straßenbaus Richtung Erlacher Straße berücksichtigt wird. Irgendwann kann also eine Parallele zur Langen Straße entstehen und diese sowie die Mainbergstraße entlasten. Letztere soll schon im Vorgriff verkehrsberuhigend umgestaltet werden. Aufträge dafür wurden bereits erteilt.

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