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Beikheim

Feueralarm in Beikheim

Am Dienstagabend gingen die Sirenen los. Der Brand in einer Lagerhalle der Holzverarbeitungsfirma Max Horn war das Szenario für eine Übung der Feuerwehren Schneckenlohe, Beikheim und Mödlitz.
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Die Aktiven der Feuerwehr Beikheim bei ihrem Erstangriff zusammen mit Kreisbrandmeister Matthias Weber (rechts) Foto: Herbert Fischer
Die Aktiven der Feuerwehr Beikheim bei ihrem Erstangriff zusammen mit Kreisbrandmeister Matthias Weber (rechts) Foto: Herbert Fischer

Beikheim — Im Rahmen der Feuerwehraktionswoche fand für die Freiwilligen Feuerwehren Schneckenlohe, Beikheim und Mödlitz eine geheime Großübung im Gemeindeteil Beikheim statt. Hierfür hatte Kreisbrandmeister Matthias Weber kurz nach 18 Uhr am Dienstagabend einen Alarm auslösen lassen für einen angenommenen Brand in der Lagerhalle der Firma Max Horn, Holzverarbeitung.

Neben den drei Wehren wurden auch die Rot-Kreuz-Bereitschaften Schneckenlohe und Mitwitz alarmiert, die mit zwei Fahrzeugen und sieben Aktiven am Einsatzort waren. Die Einsatzleitung der 26 Feuerwehraktiven und zwei Jugendlichen lag in den Händen des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Beikheim, Thomas Bauer.

Der Erstangriff und ein weiterer Löschangriff wurde von der Beikheimer Wehr von einem Unterflurhydranten aus vorgenommen. Zusätzlich galt es für die Aktiven, eine 350 Meter lange Schlauchleitung von der Steinach zur Einsatzstelle zu verlegen. Insgesamt kamen bei dieser Einsatzübung drei Feuerwehrpumpen zum Einsatz und es mussten insgesamt 600 Meter B-Leitungen und 100 Meter C-Leitungen verlegt werden, damit aus den vier C-Strahlrohren der Brand gelöscht werden konnte.

Unter den aufmerksamen Zuschauern, die sich von dem hohen Ausbildungsstand der Wehren überzeugen konnten, war auch der Erste Bürgermeister der Gemeinde Schneckenlohe, Knut Morgenroth, der ebenso wie Kreisbrandmeister Matthias Weber bei der anschließenden Besprechung der Großübung in der Alten Schule Beikheim allen Aktiven der Wehren und des Roten Kreuzes für ihren Einsatz dankte.

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